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Abenteuer Weltraum - Die großen Missionen der NASA

Die unendlichen Weiten des Alls sind für uns schon fast alltäglich geworden: Wir sehen Fotos von fernen Galaxien, lassen uns von Satelliten durch den Straßenverkehr navigieren und haben uns daran gewöhnt, dass auf der Internationalen Weltraumstation ISS permanent Menschen leben und arbeiten.



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INHALT


Dabei hat das Abenteuer Weltraum erst vor knapp einem halben Jahhundert begonnen. Damals wagten es einige mutige Männer als erste den Heimatplaneten Erde zu verlassen, um ins All vorzudringen. In dieser einzigartigen BBC Exklusiv-Serie berichten die Pioniere der Raumfahrt von ihren Erfahrungen und die BBC zeigt anhand von teilweise unveröffentlichtem Filmmaterial die großen Missionen der NASA ...

Die Eroberung des Weltraums ist auch ein Ergebnis des Kalten Krieges. In den 50er Jahren entbrannte zwischen Amerika und der Sowjetunion ein Wettrennen. Wer würde es als erster schaffen, einen Menschen ins All zu schiessen oder einen Astronauten den Mond betreten zu lassen?

Die USA riefen daraufhin eine Weltraumbehörde ins Leben: die „National Aeronautics and Space Administration“, kurz NASA. Diese BBC-Serie präsentiert die wichtigsten amerikanischen Stationen der 50-jährigen Geschichte der Raumfahrtbehörde. Eine Fülle von neu endecktem Archivmaterial lässt die Pionierzeit wieder aufleben. Ehemalige Astronauten, NASA-Mitarbeiter und Zeitzeugen schildern die historischen Ereignisse aus erster Hand.


FOLGEN


Pioniere im All
In der ersten Folge der Reihe begleiten wir die Missionen Mercury und Gemini – die beiden Projekte, die das Abenteuer Weltraum überhaupt erst möglich machen sollten. Das Mercury-Projekt ist das erste bemannte Raumfahrtprogramm der USA und die Antwort auf die sowjetischen Vorstöße ins All. Am 4. Oktober 1957 war deren „Sputnik“ in die Erdumlaufbahn geschossen worden. Das Mercury-Programm dauerte von 1958 bis 1963 und hatte zum Ziel, einen Menschen im Orbit um die Erde zu fliegen. Die neu geschaffene NASA stellte ein Team junger Wissenschaftler zusammen, das erforschen sollte, wie man militärische Raketen für die Raumfahrt nutzen kann. Sieben auserwählte Testpiloten wurden in den Rang von Astronauten erhoben: Wally Schirra, Alan Shepard, Scott Carpenter, Gordon Cooper, Deke Slayton, Gus Grissom und John Glenn. Die erste „bemannte“ suborbitale Mission wurde jedoch vom Schimpansen „Ham“ geflogen. Ham bewies, dass die Schwerelosigkeit einem höheren Lebewesen keinen Schaden zufügt und dass Körperfunktionen und auch Leistungsfähigkeit im All erhalten bleiben. Im Mai 1961 war es schließlich soweit: Der erste Amerikaner im Weltraum ist Alan Shepard. Sein Raumschiff „Freedom 7“ wurde von einer Redstone-Rakete angetrieben. Leider kam er 23 Tage zu spät. Vor ihm war es den Sowjets bereits gelungen, Juri Gagarin in den Orbit zu schießen und heil zurückzubringen. Juli 1961: Mercury-Redstone 4: Gus Grissom und sein Raumschiff „Liberty Bell 7“. Bei der Landung wird die Luke von Grissoms Kapsel abgesprengt und in seinen Raumanzug dringt Wasser ein. Er wird in letzter Sekunde gerettet, doch die Kapsel sinkt und geht verloren.

Die Mondlandung Teil 1 und Teil 2
In diesem 90minütigem Special anlässlich des 40 jährigen Jubiläums der Mondlandung dreht sich alles um die wichtigste Mission der NASA: die Mondlandung mit Apollo 11 – aber auch um die ersten Missionen, in denen eine Crew um ihr Überleben kämpft. Die Ära der Shuttle-Missionen läßt den Weltraumflug fast zur Routine werden, bis die Challenger- und Columbia-Katastrophen zeigen, dass ein Flug ins All keine technischen Fehler verzeiht. Die Apollo 11 Mission absolvierte die historische Mondlandung. Doch der Triumph der NASA ist alles andere als ein Kinderspiel: Nach der Abtrennung von der Landefähre gibt es Probleme mit der Antenne und der Funkverbindung. Eine Fehlermeldung des Computers versetzt die Bodenkontrollstation in Aufruhr. Es handelt sich aber nur um eine Überlastung des Computers. Die Landung wird fortgesetzt, doch dann der nächste Rückschlag: Das vorgesehene Landeareal („Meer der Ruhe“) erweist sich als schroffes Felsenmeer. Mit den letzten Tropfen Treibstoff gelingt es den Astronauten, einen geeigneten Landeplatz zu finden. Neil Armstrong betritt als erster Mensch den Mond und spricht seine berühmten Worte. Acht Jahre, einen Monat und 22 Tage nach John F. Kennedys ehrgeiziger Rede vom Aufbruch zum Mond war das Ziel erreicht. Nach der erfolgreichen Landung auf dem Mond setzt die NASA ganz auf die wissenschaftliche Erforschung des Mondes. Apollo 13 geht allerdings nicht aus wissenschaftlichen Gründen in die Geschichte der Raumfahrt als „erfolgreicher Misserfolg“ ein. Während des Flugs explodiert ein Sauerstofftank, die gesamte Energieversorgung der Kommandokapsel fällt aus. Die Crew (Jim Lovell, Jack Swigert und Fred Haise) steigt um in die Landefähre und umfliegt bei klirrender Kälte den Mond, um auf eine Rückkehrbahn zur Erde zu gelangen. Ein direkter Abbruch ist ohne die Triebwerke der Kommandokapsel nicht möglich. Für den Wiedereintritt steigen die Astronauten wieder um in die Kommandokapsel. Schließlich kehren sie heil auf die Erde zurück.

Leben im All
Die dritte und letzte Episode der Reihe hat die Zukunft der Raumfahrt im Blickpunkt. Vor allem die Entwicklung der ersten Weltraumlabore und der internationalen Raumstation ISS. Im Anschluss an das Shuttle-Programm widmet sich die NASA verstärkt der Erforschung von Langzeitaufenthalten im All. Aus der Apollo-Hardware wird das Weltraumlabor Skylab gebaut. Die dritte Stufe der Saturnrakete dient als Wohn- und Arbeitsraum. Skylab 1 geht unbemannt in den Orbit, wird jedoch auf dem Weg dorthin beschädigt. Zehn Tage später startet die Crew und nimmt Reparaturarbeiten an der Raumstation vor. Die ersten Handwerker im All entfalten eine große Sonnenschutzplane, da ein Schutzschild verloren ging. Außerdem entfernen sie in einem dramatischen Außenbordmanöver einen Metallsplitter, der einen der Kollektoren am Ausfahren hindert. In acht Monaten beherbergt Skylab insgesamt drei Crews und liefert jede Menge wissenschaftliche Daten und wertvolle Erkenntnisse zum Leben und Arbeiten im Weltraum. Dieser Erfolg sicherte das Überleben der NASA und ließ die US-Raumfahrtbehörde neue Ziele anstreben: den Bau einer dauerhaft bemannten Raumstation. Seit 1998 befindet sich die ISS im Bau. Die „Internationale Raumstation“ soll eines Tages als Sprungbrett für bemannte Marsmissionen dienen. Für ein Projekt dieser Größenordnung war die NASA von Beginn an auf Unterstützung angewiesen.


TECHNIK

Format: Dolby, PAL
Sprache: Deutsch, Englisch
Bildseitenformat: 16:9 - 1.78:1
Anzahl Disks: 4
FSK: Ohne Altersbeschränkung
Studio: WVG Medien GmbH
Produktionsjahr: 2009
Spieldauer: 200 Minuten

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