Saba Douglas-Hamilton betrachtet ihre Arbeit im Fernsehen zusammen mit ihrer Funktion im Naturschutz als Segen.
Die Glückszahl Sieben
Saba, dessen Name sieben bedeutet und ihr von einem einheimischen Stammesangehörigen gegeben wurde, wurde am siebten Juni 1970 um sieben Uhr abends als siebtes Enkelkind der Familie in Kenia geboren. Ihr Vater ist der geachtete Zoologe Iain Douglas-Hamilton und Co-Autor von Amoung the Elephants und Battle for the Elephants zusammen mit ihrer Mutter Oria (Autorin von The Elephant Family Book).
Wildes Kind
Aufgewachsen umgeben von Elefanten, verbrachte Saba ihre ersten Jahre ausgelassen im afrikanischen Busch. Mit ihrer Schwester Dudu spürte sie Elefanten auf, erkletterte Wasserfälle, fing Schlangen und erstieg die Dächer der einheimischen Farmhäuser in Begleitung von ihrem Vater, dem Abenteurer und Naturschutzexperten.
Saba ging in Großbritannien zur „United World College of the Atlantic“ Schule in Wales und machte weiter um einen Magister in Anthropologie an der St. Andrews Universität zu bekommen. Sie schrieb ihre Magisterarbeit über die „Konzepte von Liebe und Sexualität zwischen den Bajuni Menschen von der Insel Kiwaiyu in Kenia“.
Das Filmen von Schimpansen
Ihr erster Job für die Natural History Unit war es für Going Ape mehrere Tage zusammen mit wild lebenden Schimpansen zu verbringen und nichts außer ihrer Kleidung am Leib und eine Hängematte dabei zu haben. Saba war zusammen mit Alastair Fothergill völlig abhängig von den Schimpansen, um Essen und Wasser zu finden und es war eine außergewöhnliche Erfahrung. Hiernach folgte eine zweiteilige Dokumentation für die Wild Reihe über die Elefanten, die Saba so sehr am Herzen liegen. Sie kam zurück um alte Lieblingsplätze in Namibia für die Filmaufnahmen von Namibia’s Desert Giants wiederzubesuchen. Am Anfang des Jahres filmten und produzierten sie und Dudu The Miracle Lioness – eine Geschichte über eine ungewöhnliche Löwin, die eine Babyantilope annimmt und liebt.
Großkatzen
Saba schloss sich im Jahr 2002 Simon King und Jonathan Scott an, um Big Cat Diary zu präsentieren und machte zahlreiche andere Sendungen für die National History Unit wie Escape the Elephant. 2003 kam Saba mit zahlreichen neuen Nachforschungen über einige der auf der Welt beliebtesten Tiere zurück, bevor sie 2004 die Großkatzen von Mara für Big Cat Week wieder besuchte. Inspiriert durch den Erfolg von Big Cat Week, arbeitete sie an der Mini-Serie Elephants of Samburu, in der man einen guten Einblick in das tägliche Leben von Elefanten an Kenias nördlicher Grenze kurz nach der Regenzeit erhält.
Forschung und Naturschutz
Saba setzt ihre Arbeit mit ihrer Schwester Dudu fort. 2004 produzierten sie Heart of a Lioness, nochmals die Geschichte von Kamunyak, The Miracle Lioness, eine Geschichte über eine Löwin, die eine Babyantilope annimmt. Sie verbrachte zwei Jahre damit zu erforschen, warum eine solche anormale Annahme geschehen konnte.
Sabas Leidenschaft für Kultur führte sie von der Rentierhirten aus Lappland zu den Beduinen und ihren Kamelen in der Wüste Sinai. Sie entdeckte, dass die anthropologischen Filme zu ihren einträglichsten Arbeiten gehören.
Afrikas Naturschutz und Wildtieren und seinen einheimischen Menschen verpflichtet, hat Saba eine Leidenschaft für ihr Heimatland und die Wunder, die es birgt. Sie lebt in Kenia und ist ein Treuhänder der Wohltätigkeitsorganisation ihres Vaters, Save the Elephants.
Dokumentationen/Serien
2001 Living with the Elephants
2002 Going Ape [ Allein unter Affen ]
2002 Elephant Trilogy [ Die Elefanten Saga ]
2002 Africa Bush Rescue
2002 Elephant Chase
2002 Big Cat Diary [ Tagebuch der Raubkatzen ]
2003 Running with Reindeer [ Das große Rentier-Treffen ]
2003 Search for Tigers
2003 Search for Polar Bears [ Suche nach der Eisbärmutter ]
2004 Heart of a Lioness
2004 Racing with Camels [ Die Rennkamele von Sinai ]
2004 Elephants of Samburu
2005 BBC Holidays: Antarctica
2004/2005 Big Cat Week
2006 Big Bear Diary [ Tagebuch der Bären ]