|
Elizabeth Gaskell’s Cranford [OT: Elizabeth Gaskells Cranford] |
|
      
|
|
|
England, um das Jahr 1840. Cranford ist eine kleine, ein wenig verschlafene Stadt auf dem Lande. Hier gelten Traditionen noch etwas. Doch auch hier lässt sich die Moderne, in Form der neu gebauten Eisenbahn, nicht mehr aufhalten. Das Zeitalter der industriellen Revolution macht auch vor Cranford nicht länger halt.
Das führt unweigerlich zu Irritationen innerhalb der Bevölkerung des Städtchens: Die einen begrüßen den Wandel, die anderen kommen mit den neuen Sichtweisen überhaupt nicht klar. Bisher gab in Cranford eine Clique unverheirateter Damen den gesellschaftlichen Ton an.
Die Folgen des zunehmenden Einzugs der Moderne in Cranford für seine Bewohner: Liebesirrungen, Romantik und die große Frage, was sich für eine feine Dame geziemt und was nicht. Ersticken Regeln das Leben, oder sind diese für eine Zivilisation notwendig?
Vollkommen mit der Ruhe vorbei ist es, als der neue, schöne Arzt Frank Harrison in die Stadt kommt. Nicht nur wegen seiner neuen, revolutionären Heilungsmethoden, sondern vor allem wegen seiner Wirkung auf das weibliche Geschlecht. Er stiftet ordentlich Verwirrung in der „Damen-Riege“ Cranfords unter der moralischen Führung von Miss Deborah Jenkyns und deren Schwester Matty .
Perfekt ausgestattet, vermittelt die Miniserie mit ausgezeichneten Darstellern eine Geschichte voller Romantik. Schicksalhafte Begegnungen und dramatische Ereignisse zeichnen eine Gesellschaft nach, die sich im Umbruch befindet.
Unterstützt wird die Authentizität von tollen Schauplätzen und den wunderschön gefilmten Landschaftsbildern.
WISSENSWERTES
Emmy-Preisträgerin Sue Birtwistle hat zuvor schon die umjubelte Jane-Austen-Verfilmung „Stolz und Vorurteil“ mit Colin Firth verantwortet und konnte mit „Cranford“ erneut ein mehrfach preisgekröntes Format umsetzen, das zu einem enormen Quotenerfolg wurde. Bis zu 30 % Marktanteil und mehr als acht Millionen Zuschauer war bei der Erstausstrahlung in Großbritannien dabei.
Die literarische Vorlage für die Miniserie lieferten der gleichnamige Roman „Cranford“ (1853) und drei weitere Novellen der britischen Autorin Elizabeth Gaskell („Wifes and Daughters“, „North and South“), die neben Jane Austen eine der prominentesten Autorinnen des 19. Jahrhunderts ist und deren Bücher bis heute ausgesprochen populär sind. 12 verschiedene Film- und Fernsehpreise konnte das Format gewinnen, darunter einen Emmy und einen BAFTA für die Hauptdarstellerin Dame Eilleen Atkins sowie weitere Nominierungen für 11 BAFTAS, 8 Emmys und drei Golden Globes.
AWARDS
Royal Television Society Awards 2008
Best Writer – Heidi Thomas
Television and Radio Industries Club (TRIC) Awards 2008
Best Drama Programme
BAFTA Programme Awards 2008
Best Actress: Dame Eileen Atkins
Broadcasting Press Guild Awards 2008
Best Drama Series
Best Actor: Philip Glenister
Best Actress: Eileen Atkins
Writer’s Award: Heidi Thomas
BAFTA Craft Awards 2008
Best Production Design
Banff World Television Rockie Awards 2008
Best Mini-Series
Televisual Bulldog Awards 2007
Best Drama One-off or Serial
|
| |
|
| |
<< Zurück |
|
|