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Songs für die Welt - Meilensteine der Musikgeschichte
[OT: Walk on by - The Story of Popular Song] |
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Wie kam es eigentlich dazu, dass manche Melodien
und Lieder über Generationen hinweg zu Evergreens wurden?
Wann entstand der erste Hit? Wer sind die Pioniere der Popindustrie?
Die preisgekrönte BBC-Dokumentarserie geht diesen Fragen
auf den Grund.
Die fünfteilige Dokureihe begibt sich auf die Spuren der Musikgeschichte und erläutert mit zahlreichen Interviews und seltenem Archivmaterial die Entwicklung der Popmusik. Die entstand nicht erst in den 50er-Jahren mit Elvis Presley, den Beatles und anderen sondern hatte bereits um 1900 ihren Ursprung. Damals zogen aufstrebende Musiker wie John Gershwin, Richard Rogers und Irving Berlin nach New York in die Tin Pan Alley, das damalige Zentrum der amerikanischen Musikindustrie.
Gershwin und Berlin
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts zog es aufstrebende Musiker
wie John Gershwin, Richard Rogers und Irving Berlin in die
Tin Pan Alley, das damalige Zentrum der amerikanischen Musikindustrie.
In der 28. Straße zwischen Fifth Avenue und Broadway
im New Yorker Stadtteil Manhattan waren zwischen 1900 und
1930 die meisten amerikanischen Musikverlage ansässig,
für die eine Unzahl von Komponisten populäre Schlager
schrieben. Auch Stars wie Bing Crosby, Frank Sinatra, Sammy
Davis Jr. und Ella Fitzgerald begründeten ihren Ruhm
auf Songs der Tin Pan Alley. Der Tin-Pan-Alley-Ära
folgte das Zeitalter des Jazz und damit jene Zeit, in der
das kommerzielle Musikbusiness seinen Anfang nahm. Louis
Armstrong sang auf sogenannten Show Boats, die den Mississippi
befuhren. Überall war Black Jazz zu hören. Mit
dem Börsencrash an der Wall Street verloren Berlin
und Gershwin in New York ihre Aufträge und Engagements.
Dem Broadway drohte der Untergang. Fast alle berühmten
Komponisten verließen die Metropole. Sie zog es jetzt
ins sonnige Kalifornien - nach Hollywood.
Jazz lebt
Diesmal im Scheinwerferlicht: die Karriere von Schmusesänger
und Schauspieler Bing Crosby ("True Love", "White
Christmas"). Sein sanfter Gesangsstil war wahnsinnig
beliebt, weit über die Grenzen Amerikas hinaus.
Auf dem Weg zu Elvis
Während die einen den Untergang des Abendlandes befürchteten,
tanzten die anderen wie wild. Rock 'n' Roll war Anfang der
50er Jahre eine kulturpolitische Revolution. Vor allem ein
junger Mann aus Memphis, Tennessee versetzte mit seiner
Stimme, seiner Musik und seinem Hüftschwung die Welt
in Extase: Elvis Presley.
Country in den Charts
Generationenwechsel: In den 1950er Jahren wirbelte die Country-Szene
mit Patti Page, Johnny Ray und den Chordetts mächtig
Staub auf im Musikgeschehen. Songs wie "Just A Walking
In The Rain" oder "Mister Sandman" verdrängten
alteingesessenen Hitgaranten, darunter Frank Sinatra und
Bing Crosby, aus den Charts. Zumindest für eine Weile.
Mehr als nur ein Soundtrack
In dieser Episode wird ein ganz spezieller Teil der Popmusik
etwas genauer unter die Lupe genommen: Soundtracks, die
zu Super-Hits geworden sind. Von Al Johnson mit "Mammy"
bis hin zu Celine Dions "Titanic"-Hit ist alles
vertreten. Außerdem erzählt Phill Collins wie
er dazu kam, den "Tarzan"-Titelsong "You'll
be in my Heart" zu schreiben, für den er einen
Oscar kassierte.
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