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Mord auf Seite Eins
[OT: State of Play] |
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Die hochkarätig besetzte, mehrfach ausgezeichnete britische Serie fesselt den Zuschauer mit den spannungsgeladenen Intrigen, auf die Journalist Cal McCaffrey im Londoner Regierungsmilieu stößt, geradezu an den Bildschirm.
Das Netz der in der ersten Episode angelegten Fäden zieht sich im Laufe der Serie zusammen und bietet immer neue Enthüllungen, die schließlich zusammenlaufen. Demnächst wird Kevin MacDonald "State of Play" als Langfilm mit Brad Pitt als Cal McCaffrey und Edward Norton als Stephen Collins in die Kinos bringen.
Der BBC-Sechsteiler «Mord auf Seite eins» fesselt dank einer komplexen und hochaktuellen Story von der ersten bis zur letzten Minute. Neben der Krimihandlung werden die gefährlichen Verstrickungen von politischen und wirtschaftlichen Interessen ebenso unter die Lupe genommen wie die verheerenden Auswirkungen einer sensationslüsternen Boulevard-Berichterstattung. In den Hauptrollen brillieren John Simm («24 Hour Party People», «Sex Traffic»), David Morrissey («Basic Instinct 2», «Some Voices»), Bill Nighy («Love Actually»), Kelly Macdonald («Trainspotting», «Gosford Park») und James McAvoy («Becoming Jane», «Atonement»). David Yates, der sich bis anhin seine Sporen vor allem als Fernsehregisseur abverdiente, führte danach Regie bei «Harry Potter and the Order of the Phoenix» und wurde auch für «Harry Potter and the Half-Blood Prince» verpflichtet.
«State of Play - Mord auf Seite eins» gewann zahlreiche Auszeichnungen, darunter drei Bafta-TV-Awards, wovon einer an Bill Nighy als bester Schauspieler ging. Eine zweite Staffel wurde zwar von der BBC umgehend in Auftrag geben, aber nie umgesetzt, weil Drehbuchautor Paul Abbott keine ähnlich packende Folgegeschichte zu schreiben imstande war - wie er selbst meint. Mit seiner neuen Dramaserie «Shameless» feiert Abbott mittlerweile in Grossbritannien durchschlagende Erfolge.
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