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Der Doktor und das liebe Vieh  [OT: All Creatures Great and Small]

Kultige BBC-Serie nach den autobiographischen Büchern von James Alfred Wight. Erzählt werden Geschichten um den Tierarzt James Herriot.

England in den 30er- bis 50er-Jahren: Der junge, motivierte Tierarzt James Herriot (Christopher Timothy) findet seine erste Anstellung bei seinem älteren Kollegen Siegfried Farnon (Robert Hardy) in dessen Praxis in Darrowby in der Grafschaft Yorkshire. Farnon ist ein kauziger Junggeselle aus Überzeugung, der mit seiner Haushälterin Mrs. Hall (Mary Hignett) zusammenlebt. Er hat einen jüngeren Bruder namens Tristan (Peter Davison), ein Luftikus, der ihnen in der Praxis zur Hand geht, meistens aber nur im Weg steht und von dem sich alle wünschen, er würde endlich sein Examen bestehen.

Die störrischen Bauern sind dem jungen James gegenüber anfangs skeptisch, doch er bewährt sich und darf sich um sämtliche kollabierenden Katzen und kalbenden Kühe kümmern. Einer der Stammpatienten ist Tricki-Woo, der völlig verhätschelte fette Pekinese von Mrs. Pumphrey (Margaretta Scott). Schon früh lernt James bei einem Hausbesuch die Farmerstochter Helen Alderson (Carol Drinkwater; ab Folge 39: Lynda Bellingham) kennen, was die Zahl seiner Hausbesuche bei den Aldersons auffallend ansteigen lässt. Die beiden heiraten.

Ende der 30er Jahre müssen die Männer in den Krieg ziehen, und die Geschichte geht erst nach Kriegsende weiter. James und Helen haben nun zwei Kinder, Jimmy (Oliver Wilson; letzte Staffel: Paul Lyon) und Rosie (Rebecca Smith; letzte Staffel: Alison Lewis), und ziehen in ein eigenes Haus. Tristan hat tatsächlich das Examen gepackt und arbeitet jetzt im Landwirtschaftsministerium, ist also nicht mehr so oft da. Der neue Tierarzt Calum Buchanan (John McGlynn) kommt als Verstärkung. Er und Deirdre McEwan (Andrea Gibb) werden ein Paar und heiraten später. Mrs. Hall hat ihrerseits einen Heiratsantrag erhalten, und Mrs. Greenlaw (Judy Wilson) wird die neue Haushälterin.

Hintergrundinformationen

Die Serie basierte auf den Büchern des echten James Herriot, der in Wahrheit James Alfred Wight hieß. Den literarischen Künstlernamen legte er sich zu, weil eine Buch-Veröffentlichung unter seinem Namen als Werbung für seine Praxis ausgelegt worden wäre, und das war verboten. 1980 war die Serie in Großbritannien zunächst zu Ende: Der Stoff war ausgegangen. Herriots Bücher waren aufgebraucht, alle Geschichten daraus verfilmt worden. Doch die Zuschauer lechzten nach mehr, und so mussten sich die Drehbuchautoren fortan selbst etwas ausdenken. Nach einer achtjährigen Pause ging es endlich mit neuen Folgen weiter.

 

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