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Paradox  [OT: Paradox]

DI Rebecca Flint ist eine ranghohe Polizistin, die immer noch einen Schritt weitergeht, um einen Fall zu lösen. Als ihr vom Weltraum-Wissenschaftler Dr. Christian King Bilder von einer Katastrophe gezeigt werden, die noch nicht passiert ist, geraten ihre Welt und ihr Glaube völlig aus dem Gleichgewicht. Die Schauspielerin Tamzin Outhwaite erklärt, was sie zu Paradox und der Rolle der temperamentvollen Polizistin Rebecca hingezogen hat.

Wie sind Sie zu der Rolle bei Paradox gekommen?
Ich war mit meinem Mann Tom in LA, als mein Agent anrief und mir erzählte wie toll dieses neue Skript sei. Ich wollte schon immer mal mit der Autorin Lizzie Mickery arbeiten. Und ich weiß wie Murray Ferguson von Clerkenwell Films bei Persuasion mitgearbeitet hat. Also war ich sehr begeistert. Als ich das Skript bekommen habe, hat es viele Fragen aufgeworfen. In der Tat hinterfrage ich noch einige der Entwürfe. Meine Meinung ändert sich die ganze Zeit und das ist es, was es so aufregend und interessant macht.

Wie ist Rebecca wirklich?
Rebecca ist sehr engagiert und will keine Niederlage erleiden. Als sie die Bilder erreichen, übernimmt sie komplett die Kontrolle und macht einfach – sie stellt nicht zu viel in Frage. Sie findet es auch aufregend, die Macht zu haben, die Zukunft aus den richtigen Gründen zu ändern. Sie bekommt einen Kick, weil sie das Leben eines anderen verändern kann. Das Gefühl, etwas geleistet zu haben, das sie später bekommt, macht sie süchtig. Ich denke, nach dieser Erfahrung findet sie es langweilig zur normalen Polizeiarbeit zurückzukehren.

Wie lässt sich diese Rolle mit anderen vergleichen, die Sie in Ihrer Karriere gespielt haben?
Ich mag es wie es mit der Alltäglichkeit der Polizeieinheit startet, aber dann geht es auf einmal richtig los. Es ist für mich sicher eine meiner intensivsten und größten Rollen. Ich habe die Stunts geliebt.

Welche Stunts haben Sie gedreht?
Ich musste mit Chiké, der Callum spielt, auf eine Explosion zufahren und meine Instinkte haben mir geraten aufzuhören, bevor ich einen Menschen erfassen würde. Aber der Regisseur wollte, dass ich so schnell wie möglich fahre. Alles war bis ins kleinste Detail geplant, um jedermanns Sicherheit zu wahren. Aber um die richtige Einstellung zu bekommen, musste ich genau auf den Kameramann zufahren. Obwohl alles kontrolliert wurde, war es der beängstigendste Stunt, den ich je gemacht habe, weil ich solche Angst hatte, den Kameramann zu überfahren! Überflüssig zu sagen, dass mein Herz raste und ich am liebsten aus dem Auto ausgestiegen wäre.

Dr. Margaret Aderin, eine wirkliche Weltraum-Wissenschaftlerin, stand Ihnen während der Serie als Beraterin zur Seite. Wie war es mit ihr zu arbeiten?
Fantastisch. Sie ist genaugenommen eine Raketenwissenschaftlerin. Wenn wir sagen: ‚Das ist nicht so kompliziert, oder?’ ist es das bei ihr tatsächlich aber. Ich habe zu Beginn der Filmaufnahmen mit ihr gesprochen und sie ist eine unglaublich interessante Frau, dessen Beruf es ist, permanent das in Frage zu stellen, was wir in der Serie behandeln.

Welche Recherchen haben Sie für diese Rolle angestellt?
Da ich vorher noch keine Polizistin gespielt hatte, habe ich einige Zeit damit verbracht, einen weiblichen DI auf Schritt und Tritt zu begleiten. Und ich war überrascht zu erfahren, dass sie von ihren Kollegen Ma’am genannt wird, was mir sehr altmodisch scheint. Sie hat mit mir über schrecklich viele Dinge gesprochen und hat mir erklärt, dass sie in allen Bereichen vom Kinderschutz bis zum Drogendezernat gearbeitet hat. Aber wirklich klar wurde mir, dass sie ihren Job liebt und ich wollte sicherstellen, dass Rebecca dieselbe Begeisterung für ihren Job hat.

Nachdem Sie bei Paradox mitgewirkt haben: wie ist Ihre Meinung dazu, die Zukunft zu verändern?
Mein Empfinden hat sich sehr geändert und ich neige dazu, meine Träume nun etwas mehr zu analysieren und frage mich, ob es Vorahnungen sind. Ich denke, dass wir die Zukunft vielleicht auf vielerlei Weise sehen. Aber die Frage in Paradox ist, ob diese Zukunftsbilder von Gott oder von einem Wissenschaftler kommen.

Was planen Sie als nächstes?
Ich spiele beim Musical Sweet Charity in der Menier Chocolate Factory mit. Es wird merkwürdig sein, nach all den Jahren zu singen und zu tanzen. Aber ich freue mich sehr darauf.

Wie konnten Sie Muttersein und Arbeit unter einen Hut bringen?
Es ist ein Kampf und die sozialen Kompetenzen verbessern sich, weil man koordinieren muss wer Florence wann und wo betreut. Wenn sie nur wüsste, welches Chaos und welche Organisation es mit sich bringt sie großzuziehen. Ich denke Kinder wären von dem ganzen Getue, was um sie passiert, sehr amüsiert. Dennoch ist Muttersein eine absolute Freude. Ich genieße momentan wirklich alles was passiert.

 

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