Bill Nighy spielt Cameron
Der Chefredakteur des "Herald", Cameron, wird dargestellt von Bill Nighy, der mit "Still Crazy" (1998) über eine fiktive britische Rockband den Evening Standard Award erhielt, dessen großer Durchbruch aber mit dem "State of Play"-BAFTA 2004 gekrönt wurde. Ein großer Erfolg war "Tatsächlich... Liebe" (2003, Regie: Richard Curtis), für den er ebenfalls 2004 mit dem BAFTA ausgezeichnet wurde, und die Miniserie "Gideon's Daughter" (2005, Regie: Stephen Poliakoff), für die er 2007 den Golden Globe erhielt. Im Kino war er 2005 mit "Per Anhalter durch die Galaxis" (2005, Regie: Garth Jennings) nach Douglas Adams' Roman zu sehen. 2006 und 2007 verkörperte er in den Kassenschlagern "Pirates of the Caribbean - Fluch der Karibik 2" und "Fluch der Karibik - A m Ende der Welt" (2005, Regie: Gore Verbinski) als Gegenspieler von Orlando Bloom und Johnny Depp den bösartigen, ekelerregenden Krakenmenschen Davy Jones. Demnächst wird er in Bryan Singers Thriller "Valkyrie", als Friedrich Olbrecht den Oppositionellen Claus Graf Schenk von Stauffenberg in die nahe Umgebung Hitlers einschleusen.
John Simm spielt Cal McCaffrey
John Simm, in der Rolle des neugierigen Journalisten Cal McCaffrey, spielte 1999 die Hauptrolle in "Human Traffic" (1999, Regie: Justin Kerrigan), über die Cardiffer Partyszene und Jugendkultur. In "24 Hour Party People" von Michael Winterbottom, der den British Independent Film Award erhielt, geht es dagegen um Manchesters Musikszene. 2003 spielte er in "The Knight's Tale" (Regie: Marc Munden), der Verfilmung einer Episode der bekannten mittelenglischen Canterbury Tales. Für seine Darstellung des Menschenrechtsaktivisten Daniel Appleton in David Yates' "Sex Traffic" (2004, auf ARTE am 31.03.2006 und 01.04.2006) wurde er 2005 für die Gemini Awards nominiert. Im Fernsehen war er 2007 mit der britischen Serie "Life on Mars - Gefangen in den 70ern" (2006) als in die 70er Jahre zurückversetzter Polizist Sam Tyler erfolgreich. Demnächst wird er in "Tuesday" (Regie: Sacha Bennett) zu sehen sein.
Kelly MacDonald spielt Della
Cal McCaffreys Kollegin Della wird dargestellt von Kelly MacDonald, die ihren großen Durchbruch mit Danny Boyles "Trainspotting" (1995) hatte, in dem sie sich als 14-jährige Diane in der Disko von Hauptfigur Renton abschleppen lässt. 2001 war sie in "Gosford Park" (Regie: Robert Altman) zu sehen, einem Krimi nach "Whodunnit"-Manier, der das britische Klassensystem kritisch beleuchtet. Nach "State of Play" spielte sie wieder mit Bill Nighy in "Per Anhalter durch die Galaxis" (2005, Regie: Garth Jennings) und "G8 auf Wolke Sieben" (2004), bei dem ebenfalls David Yates Regie führte, und für den sie 2006 einen Emmy erhielt. Demnächst wird sie in "No Country for Old Men" (2007, Regie: Ethan und Joel Coen) zu sehen sein.
Marc Warren spielt Dominic Foy
Marc Warren, der hier den psychisch labilen Dominic Foy darstellt, stand 1992 für die Serie "Highlander" vor der Kamera. In der Miniserie "Band of Brothers - Wir waren wie Brüder" war er als Soldat im Zweiten Weltkrieg zu sehen. 2004 wandte er sich in den Miss Marple-Verfilmungen "Mord im Pfarrhaus" (Regie: Charles Palmer) und "Die Tote in der Bibliothek" (Regie: Andy Wilson) dem Krimi zu. Der für "State of Play" von der britischen Royal Television Society ausgezeichnete Hobbymagier aus Northampton spielt seit 2004 in der erfolgreichen Serie "Hustle - Unehrlich währt am längsten" den charmanten Schwindler Danny Blue, mimte in der Fernsehserie "Dracula" (2006, Regie: Bill Eagles) den untoten Grafen und wird demnächst mit Morgan Freeman, Angelina Jolie und James McAvoy in "Wanted" (Regie: Timur Bekmambetov) zu sehen sein.