Diese 3-teilige BBC Dokumentation befasst sich
mit den Prozessen gegen die Hauptkriegsverbrecher des 2. Weltkrieges.
Albert Speer - Karriere ohne Gewissen
Er war der Architekt, der Hitlers Machtphantasien in gigantischen Ausmaßen Gestalt gab: Albert Speer. Im Gegensatz zu vielen seiner Mitangeklagten bekannte sich Speer 1946 in den Nürnberger Prozessen zu einer Mitschuld an den Verbrechen der Nazis. Doch was wie aufrichtige Reue aussah, war in Wirklichkeit eine taktisch kluge Verteidigungsstrategie.
Hermann Göring - Nazi ohne Reue
Er war Hitlers Handlanger und einer der einflussreichsten Nationalsozialisten: Hermann Göring. Als Deutschland kapitulierte, begab sich Göring freiwillig in amerikanische Gefangenschaft. Sein lapidarer Kommentar zu der Verhaftung: "Wenigstens zwölf Jahre anständig gelebt." Doch seine Hoffnung auf Milde wurde enttäuscht. Herman Göring wurde in den Nürnberger Prozessen in allen Anklagepunkten (Verschwörung gegen den Weltfrieden; Planung, Entfesselung und Durchführung eines Angriffskrieges; Verbrechen gegen das Kriegsrecht; Verbrechen gegen die Menschlichkeit) für schuldig befunden und zum Tode verurteilt. Er entging der Hinrichtung jedoch durch Selbstmord.
Rudolf Hess - Nazi der ersten Stunde
Hitler selbst ernannte ihn zu seinem Stellvertreter: Rudolf Hess. 1941 flog er nach Schottland, um angeblich mit dem Herzog von Hamilton über eine friedliche Lösung des Krieges zu verhandeln. Hess geriet jedoch in Gefangenschaft. Nach Kriegsende übergab ihn die britische Regierung dem internationalen Militärgerichtshof. Dort behauptete Hess steif und fest, er könne sich an eine Nazivergangenheit nicht erinnern.