Der "Decision-Day"
der Tag der Entscheidung, kostete Tausende Soldaten das Leben
Als im Morgengrauen des 6. Juni 1944 Zehntausende britischer und amerikanischer Soldaten an den Stränden der Normandie landeten, hielt die Welt den Atem an: D-Day, die waghalsigste militärische Invasion aller Zeiten, hatte begonnen. Würde Hitlers Reich nun zerfallen? War ein endgültiger Sieg möglich? Der "Decision-Day", der Tag der Entscheidung, kostete Tausende Soldaten das Leben und galt als Wendepunkt des Zweiten Weltkrieges.
Dramatische Landung am Omaha Beach
Anlässlich des 60. Jahrestages wurde dieser bedeutsame
Moment der Weltgeschichte in einer großen Spielfilm-Dokumentation
zum Leben erweckt. Der Film beschreibt die dramatische Landung
der Alliierten am Omaha Beach und zeigt, welche militärischen
Operationen diesem Tag vorausgingen. Er erzählt von den
gigantischen Täuschungsmanövern der Geheimdienste
und vom fieberhaften Bau des vermeintlich unüberwindbaren
Atlantikwalls. Im Mittelpunkt stehen dabei die persönlichen
Schicksale der Menschen, die den D-Day erlebten, wie der berühmte
Kriegsfotograf Robert Capa, der als einer der ersten nur mit
einer Kamera bewaffnet den Strand betrat oder der deutsche
Soldat Franz Gockel, der mit gerade 18 Jahren stundenlang
an vorderster Front kämpfte. Der Regisseur Richard Dale
verwebt ihre Erinnerungen mit dramatischen Spielfilmszenen
und historischem Bild- und Tonmaterial zu einem bewegenden
Zeitdokument.
Zeitzeugen, Sprengstoff und Special Effects
Den gewaltigen Ausmaßen des D-Day - insgesamt waren
156.000 alliierte Truppen beteiligt, deren Verluste bei 12.000
Mann lagen - trug die Produktion mit einem immensen filmischen
Aufwand Rechnung. Über 18 Monate wurden mehr als 100
Zeitzeugen aller beteiligten Seiten befragt. Tausende Soldaten
sowie Dutzende von Landungsbooten und Fahrzeugen wurden mittels
Computeranimation erschaffen, bis zu 40 Royal Marines, die
gerade aus dem Irak zurückgekehrt waren, dienten mit
weiteren Komparsen als Landungstruppen. In den Schlachtszenen
explodierten 250 Kilogramm Sprengstoff und etwa 4000 Platzpatronen
wurden von 100 Originalwaffen abgefeuert. Wer Steven Spielbergs
Spielfilm "Der Soldat James Ryan" gesehen hat, wird
vielleicht eines der Landungsboote wiedererkennen - dieses
wurde vom Produktionsteam durch Zufall auf einem Schrottplatz
entdeckt.
Vier Länder und ein preisgekrönter Regisseur
Realisiert wurde die aufwändige BBC-Produktion in Zusammenarbeit
mit ProSieben, Discovery Channel, France 2 und Telfrance -
Fernsehsendern aus den Ländern, die sich damals im Krieg
begegneten. Regie führte mit Richard Dale ein preisgekrönter
BBC-Produzent, der sein Talent für die dramatische Umsetzung
von dokumentarischen Stoffen schon mit der Erfolgsdokumentation
IM REICH DER URMENSCHEN unter Beweis stellte. D-DAY - ENTSCHEIDUNG
IN DER NORMANDIE ist eine einmalige Geschichte von Mut und
Verrat, Liebe und Opferbereitschaft - und vielleicht die letzte
Chance, die Stimmen derer zu hören, die diesen bedeutenden
Moment der Weltgeschichte erlebten.