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Shining in the Dark  [OT: Stephen King - Shining in the dark]

Diese BBC Dokumentation zeigt
ein faszinierendes Porträt des Autors Stephen King.




Stephen King hat mehr als 40 Bücher mit einer Auflage von jeweils über 100 Millionen Exemplaren geschrieben. Das faszinierende Porträt blickt auf die Kindheit des wohl bestbezahlten Autors der Welt, auf seinen Alltag, seinen Erfolg, seine persönlichen Dämonen und die Schattenseiten des Ruhms.

Der Erfolgsautor Stephen King kennt inzwischen auch die Schattenseiten des Prominentendaseins. Die Dokumentation ist eine der wenigen Gelegenheiten, Stephen King im Gespräch vor der Kamera zu sehen. Seine Begabung als großartiger Geschichtenerzähler stellt niemand in Frage. Auffällig ist - wie auch bei anderen, durchaus weniger im Mainstream schwimmenden Autoren -, dass Marken und Produkte des Alltags in seinen Büchern einen hohen Stellenwert einnehmen. Seine Romangestalten trinken eine bestimmte Biermarke und kaufen in einem bestimmten Supermarkt ein. Bei Stephen King haust das Grauen nicht in einem transsilvanischen Vampir-Schloss, sondern es nistet im Trivialen und Alltäglichen.

Maine ist einer der ruhigsten Staaten Amerikas. Stephen King wuchs hier in der Kleinstadt Durham auf. Als er zwei Jahre alt war, verließ sein Vater die Familie, die in ärmlichen Verhältnissen lebte. In seiner - von Rob Reiner unter dem Titel "Stand by me" verfilmten - Geschichte "The Body" erzählt King von dieser Kindheit. Mit der Schulzeit verbindet er traumatische Erinnerungen. Er misstraue jedem, der von sich behaupte, er sei im Gymnasium glücklich gewesen, sagt der Schriftsteller heute.

In jungen Jahren erschütterte ihn die "Starkweather-Affäre": Gemeinsam mit seiner Freundin Caril Ann Fugate tötete Charles Starkweather elf Menschen. Dieser Vorfall war der Funke, der bei King die ständige Auseinandersetzung mit der Banalität des Bösen auslöste. Noch als Student heiratet Stephen King Tabitha. Das Paar lebte sehr arm in einem gemieteten Wohnwagen. Dort schrieb er auch seinen Erfolgsroman "Carrie", der später von Brian De Palma verfilmt wurde.

Er veröffentlichte jedes Jahr mindestens ein Buch und avancierte bald zum meistverdienenden Autor der Welt. Sein Jahreseinkommen soll 40 Millionen Dollar betragen. Nach den Worten seines Verlegers schuf er eine seit Dickens nicht mehr existente Kategorie: die des Bestsellerautors. In seinen Büchern geht er jedoch an verschiedener Stelle auf die Schattenseiten dieses Dauererfolgs ein. So gerät zum Beispiel in "Misery" ein Schriftsteller in die Fänge eines geistesgestörten Fans.

Diese Dokumentation offenbart einen anderen als den erfolgsverwöhnten Stephen King. Der Schriftsteller, der rund 40 Millionen Dollar pro Jahr verdient, spricht unverblümt auch über seine Alkohol- und Drogenabhängigkeit. Peter Straub, der als Koautor zu "Talisman" mit ihm zusammenarbeitete, sagt über King: "Sein Satz, Ich bin das literarische Pendant zum Big Mac mit Pommes' hat ihm sehr geschadet. Die Kritiker stürzten sich auf diesen Satz. Das hätte er nie sagen dürfen". Heute haben die meisten Kritiker ihre Meinung über Stephen King geändert.

 

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