Dieser BBC Doku-Film deckt auf,
dass Frank Sinatra der Mafia näher stand, als bislang vermutet.
Sie nannten ihn "The Voice" - die Stimme. Und an der erkennt man Frank Sinatra auch heute noch in allen Winkeln der Welt wieder. Mit seinen unvergesslichen Songs wie "New York, New York", "I did it my way", "Strangers in the Night" und vielen anderen schrieb der bei New York geborene Prinz aus Hollywood und Las Vegas mit sizilianischen Wurzeln ein Stück Musikgeschichte. Seine Songs waren so prägend, dass sie zum Swing- und Romanzen-Soundtrack des amerikanischen Lebens jener Zeit wurden. Der Sinatrasound begeisterte die Massen, und auch als vielseitiger Filmschauspieler feierte Frank Sinatra große Erfolge. 1963 erhielt er den Oscar für die beste Nebenrolle in "Verdammt für alle Ewigkeit". Doch aller Glamour konnte nicht die Gerüchte über Sinatras Verstrickungen im Dunstkreis der Mafia überblenden.
Der Film widmet sich mit Frank Sinatra einem der ersten Pop-Idole überhaupt. Der Sänger, Entertainer und Schauspieler war ohne Zweifel eine amerikanische Ikone. Doch er war auch verstrickt ins organisierte Verbrechen der Mafia. Das Porträt von Chris Olgiati behandelt auch diesen Punkt der Lebensgeschichte Frank Sinatras ganz offen.
Frauen begehrten ihn, Männer beneideten ihn - Frank Sinatra war einer der großartigsten Entertainer, die je gelebt haben. Er war cool wie kein anderer. Er war das erste Pop-Idol und der erste Sänger, der Massenhysterien auslöste. Er lebte den Rock 'n' Roll schon, als es ihn noch gar nicht gab, und verführte die hinreißendsten Frauen. Sowohl demokratische als auch republikanische Präsidenten verehrten ihn. Er war zweifellos eine amerikanische Ikone. Seine Karriere wurde allerdings durch seine Beziehungen zur Mafia gefördert, aber auch beinahe zerstört. Der Film deckt auf, dass Frank Sinatra den Mafiabossen näher stand, als bislang vermutet. Womöglich dachte die Mafia sogar ernsthaft über seine Ermordung nach, als es ihm nicht gelang, Präsident John F. Kennedy zu einer nachgiebigeren Haltung gegenüber dem organisierten Verbrechen zu bewegen. Aber war ein so außergewöhnliches Talent wirklich auf die Mafia angewiesen? Sinatra tat alles, um die Presse zum Schweigen zu bringen. So hätte auch diese Geschichte zu seinen Lebzeiten nicht erzählt werden können.