Dieses BBC Doku-Drama zeigt
die menschliche Tragödie der Menschen in den Zwillingstürmen.
Am 11. September 2001 blickt die ganze Welt auf die beiden Türme
des World Trade Centers in New York. Fernsehzuschauer in der ganzen
Welt verfolgen live, wie zwei Flugzeuge im Abstand von 16 Minuten in
die Wolkenkratzer rasen.
Doch das Schicksal der Menschen, die im Nord und Südturm des Wolkenkraters
gefangen sind, bleibt der Weltöffentlichkeit verborgen.
Weltweit zum ersten Mal zeigt das bewegende Doku Drama "9/11 –
Die letzten Minuten im World Trade Center", eine RTL/BBC Koproduktion,
die menschliche Tragödie der Menschen in den Zwillingstürmen
- 102 Minuten zwischen Angst, Agonie und dem unbedingten Willen zu überleben.
Das Doku Drama zeigt das wahre Geschehen durch die Augen derjenigen,
die im Turm saßen und zeigt Minute für Minute, wie es im World
Trade Center aussah und wie die Menschen diese Minuten erlebten. Basierend
auf Berichten von Überlebenden und Rettern, Polizeiberichten, Telefonaten
sowie Bändern des Funkverkehrs von Feuerwehr und Polizei wurde das
Geschehen rekonstruiert und mit Schauspielern nachgestellt. Dazwischen
sind Interviews von Überlebenden, Angehörigen von Opfern und
Rettern geschnitten.
Während die ganze Welt im Schockzustand das Geschehen live verfolgt,
Fernsehsender weltweit die Bilder der Zwillingstürme zeigen, waren
die Menschen im Gebäude ahnungslos, was überhaupt passierte.
Bei RTL berichtet Peter Kloeppel in einer kurzfristig anberaumten Sondersendung
über die Katastrophe und hält Deutschland über die Ereignisse
auf dem Laufenden. Währendessen kämpfen die Menschen im WTC
um ihr Leben, flehen um Hilfe und verabschieden sich über Telefon
von ihren Angehörigen.
Melanie soll an ihrem ersten Arbeitstag im World Trade Center eine Gruppe
von Besuchern betreuen und bewundert den Blick aus dem 106 Stockwerk des
Nordturms, als ein Flugzeug direkt auf sie zurast.
Im Büro der Sekretärin Alayne Liz herrscht völlige Konfusion.
Ihre Kollegen wollen die Fenster des Towers zerschlagen, um sich zu befreien.
Mitten in dem Tumult greif ganz ruhig Alayne zum Telefon. Sie verabschiedet
sich von ihrem Ehemann : "Sag den Kindern, dass ich sie liebe".
Stanley Praimnath und Brian Park haben sich nie zuvor im Leben gesehen,
doch ihre Freundschaft, ihr Vertrauen und ihre eiserne Entschlossenheit
führen dazu, dass sie diesen Tag überleben.
Das Doku-Drama schildert den unbedingten Willen zu Überleben und
die beherzte Hilfsbereitschaft vieler Menschen die in der Katastrophe
über sich hinauswachsen und anderen Menschen das Leben retten.
Der Fensterputzer Jan Demczur ist mit einer Gruppe in einem Fahrstuhl
gefangen. Ein scheinbar aussichtlose Situation. Doch die Männer geben
nicht auf und ihnen gelingt auf ungewöhnliche Art die Flucht in die
Freiheit. Unter Lebensgefahr begibt sich der Feuerwehrmann Harry in die
brennenden Türme. Während er die Leben anderer Menschen rettet,
wird er selbst verschüttet. Aber es gelingt ihm, sich und andere
zu befreien.
9/11, ein gefühlsgeladener Tatsachenbericht, der die Geschichte
von einem Dutzend Personen verfolgt, deren tägliche Routine von den
sich entwickelnden Ereignissen eingeholt wird, was durch dramatische Rekonstruktionen,
Interviews und Archiv-Filmmaterial erzählt wird. Aber es ist der
Lebens- und Todeskampf der 18.000 Menschen innerhalb der Twin Towers,
die im Mittelpunkt der Erzählung stehen.
Basierend auf den Zeugenaussagen der Überlebenden, Familien der
Opfer, Notfallarbeiter und den Stadtfunktionären, beginnt der Film
mit einem flüchtigen Blick auf die tägliche Berufswelt und das
Geschäftsleben.
Sofort bestimmt das Schicksal, wer die Chance hat zu fliehen und wer
stirbt. Einige haben die Alternative das Gebäude verlassen zu können
– aber nicht alle haben die Kraft zu tun was nötig ist, um
zu überleben.
Im Lift festgesteckt oder eingefangen in Treppenschächten, konfrontiert
mit dunklen, rauchgefüllten Ausgangsrouten und eingeengt durch brennende
Trümmer, waren die Angestellten in beiden Türmen größtenteils
abgeschnitten von der sofortigen Hilfe von draußen und waren gezwungen
sich auf ihre eigenen Hilfsmittel zu verlassen, indem sie das Beste aus
den Alternativen machten, die sich ihnen boten.