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Diese mehrteilige BBC Dokumentation
porträtiert Spezialeinheiten unter Verwendung von Archivmaterialien
und Interviews mit Zeitzeugen.
Der Zweite Weltkrieg war einer der verheerendsten Kriege des
20. Jahrhunderts. In zahllosen Schlachten wurden Menschen und
Maschinen aufgerieben, fanden Soldaten und Zivilisten den Tod.
Doch nicht nur an der Front wurde gekämpft. Hinter den
feindlichen Linien operierten in allen Ländern straff organisierte
und hochdisziplinierte Einheiten von Männern und Frauen
mit besonderen Aufträgen, die genauso in die Annalen der
Militärgeschichte eingegangen sind wie die offiziellen
Armeen.
Einsatz hinter
feindlichen Linien
Während des Zweiten Weltkrieges musste das besetzte Europa vier
lange Jahre die Nazi-Herrschaft erdulden. Verärgert von der bisherigen
Verteidigungsstrategie, die verheerende Folgen für die Alliierten
gehabt hatte, forderte Winston Churchill im Jahre 1940 die Bildung von
Elite-Überfallkommandos. Diese sollten die nazibesetzten Länder
zurückerobern. Es entstanden die so genannten „Kommandos“,
die es schafften in mehreren mutigen Aktionen hinter den feindlichen
Linien wichtige Fabriken und Industrien zu zerstören und so den
unterdrückten Menschen in Europa ein Stück Hoffnung zurück
zu geben.
Spezialoperationen
Am 27. Februar 1943 kämpften sich acht Männer durch die Wälder des besetzten
Norwegens. Ihre Mission war es, eine Anlage zur Herstellung schweren
Wassers zu zerstören und damit den Bau einer Atombombe durch die Deutschen
zu verhindern. Sie gehörten der britischen Spezialeinheit, der so genannten
"Special Operations Executive - SOE", an, die durch ihre geheimen
Heldentaten den Kriegsverlauf wesentlich beeinflusste.
Special Air Service - SAS
1941 wurde der SAS, der 'Special Air Service', von Leutnant David Stirling gegründet. Im Herbst 1941 hatte die Spezialeinheit der britischen Armee bereits ihren ersten, wenn auch nicht sehr glanzvollen Einsatz. Doch das SAS war nur kurze Zeit später - im Kampf gegen die Deutschen unter Erwin Rommel in Nordafrika - nicht mehr wegzudenken. Nach erfolgreichen Missionen während des Falklandkriegs 1982 und dem Golfkrieg 1991, kämpft die Sondereinheit heute auch gegen Terroristen.
Polnische Kampfverbände
Sie verließen ihr Land 1939, nachdem Hitler es eingenommen hatte. Doch
mutige polnische Soldaten und Kämpfer wollten nur eines: ihr Land zurückerobern.
Um dieses Ziel zu verfolgen, kämpften sie Seite an Seite mit Engländern
und Franzosen, in Europa oder Afrika, in der Exilarmee unter General
Wladyslaw Sikorski, in Widerstandsgruppen wie der "Armia Krajowa"
oder im Alleingang.
Der norwegische Widerstand
Fünf Jahre musste Norwegen während des 2. Weltkrieges die deutsche Besetzung
ertragen. Widerstandsgruppen kämpften gegen den Nationalsozialismus
und für die Freiheit. Dabei hatten sie stets die Angst vor Gefangennahme,
Folter und Tod vor Augen. Doch immer wieder erzielten diese mutigen
Menschen Erfolge. So konnten sie bei einem ihrer Sabotageakte einen
wichtigen Bestandteil für den Bau der Atombombe zerstören.
Die Dschungelkämpfer von Birma
Tief hinter den feindlichen japanischen Linien in Burma, kämpften sich unter der Führung von Brigadier Orde Wingate im Jahre 1943 die Alliierten Truppen durch den Dschungel. Ihre Mission ist es die feindlichen Kommunikationslinien zu unterbrechen, in dem sie die Zuggleise in der Nähe der Stadt Mandalay zerstören. Zum ersten Mal in der Geschichte des Zweiten Weltkrieges kämpfen die Alliierten gegen die Japaner im Dschungel, einem Terrain auf dem sich bisher die Japaner bestens behaupten konnten. Bereits kurze Zeit nach ihrem Angriff auf Pearl Harbour fielen die Japaner in Malaysia ein. Zunächst glaubten die Briten, dass die japanischen Soldaten ihnen unterlegen waren und schnell besiegt werden würden. Doch schon bald wurden die Briten eines Besseren belehrt. Die Japaner zeigten sich im Dschungelkampf den Briten weitaus überlegen und drängten diese zurück bis auf Singapur Island. Demoralisiert kehrten die britischen Truppen nach Indien zurück.
Truppen vom 5. Kontinent
Als Großbritannien im September 1939 Nazi-Deutschland den Krieg erklärte, folgten viele andere Länder. Frauen und Männer kämpften gegen Hitler, gegen ein Land, das die meisten noch gar nicht kannten. Bemerkenswert sind hierunter die Soldaten aus Australien und Neuseeland. Kurz nach ihrer Unabhängigkeit 1901 und 1907 schickten diese beiden Länder Truppen nach Europa, um gegen die Türkei zu kämpfen. In Ägypten wurde aus ihnen schließlich das "Australian and New Zealand Army Corps" gebildet. Fortan kämpften die "Anzacs", wie sie genannt werden sollten, auf der ganzen Welt.
Die Wüstenratten
Im Juli 1945 versammelten sich die Oberbefehlshaber der alliierten
Sieger inmitten der Ruinen des zerstörten Berlins. Der
Krieg gegen Nazi-Deutschland war zu Ende. Teil der Siegerfeier
war eine Parade der britischen 7. Panzerdivision, der so genannten
"Wüstenratten", unter Feldmarschall Bernhard
Montgomery. Für die Wüstenratten war es das Ende einer
langen Reise. 1940 begann für sie der Krieg in Ägypten
und Libyen. Über Tunesien gelangten sie nach Italien. Auch
in der Normandie, in Belgien, den Niederlanden und Deutschland
kämpfte die 7. Panzerdivision.
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