Diese BBC Dokumentation
befasst sich mit der Frage, ob dem Diktator die ärztliche
Hilfe bewusst verweigert wurde.
Am 5. März 1953 starb Jossif W. Stalin an den Folgen eines Schlaganfalls – nach zwölfstündiger Tortur, weil es niemand wagte, seine Privatgemächer zu betreten, kein Leibwächter, keine Telefonistin. Stalin wurde schließlich doch noch lebend aufgefunden. Doch ein Arzt wurde zu spät geholt. Diese BBC-Dokumentation befasst sich mit der Frage, ob dem Diktator die ärztliche Hilfe bewusst verweigert wurde, und versucht herauszufinden, wer dafür verantwortlich gewesen sein könnte. Wer hatte seinen Tod gewünscht? Wer hätte der Mörder von Stalin sein können?
Jossif W. Stalin, der große Diktator und grausame Alleinherrscher,
tötete über 20 Millionen sowjetische Bürger
bevor er schließlich selbst dem Tod gegenüber stand.
Nach einem Schlaganfall lag er in seiner Datscha – allein
und ohne Hilfe. Keiner, weder Leibwächter, Verwandte
oder Vertraute wagten sich zu ihm. Zu spät erkannten
sie die Notlage. Es dauerte lange, bis sich jemand dem schlaffen
Körper näherte. Sie sahen Stalin sterben. Zu spät
holten sie den Arzt. Aber wer war es, der die Hilfe eines
Arztes so lange hinausgezögert hatte, dass es letztendlich
keine Rettung mehr gab? Jeder Vertraute, der an Stalins Krankenbett
stand, hätte ein Motiv gehabt, aber wer hätte wirklich
zum Mörder werden können? Sorgten möglicherweise
Svetlana oder Vasily, die beiden Kinder des Diktators, für
den langsamen Tod? Oder Molotow, der Außenminister,
oder Nikita Chruschtschow? Doch scheint als einziger Lawrenti
Pawlowitsch Berija als Täter in Frage zu kommen. Mit
Hilfe von Stalins Bodyguard Krushtaliov hatte er offensichtlich
dafür gesorgt, den Diktator zu vergiften.