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Korea – Verbrechen im vergessenen Krieg  [OT: Kill em all - American war crimes in Korea]

Diese BBC Dokumentation
beschäftigt sich mit den Verbrechen im vergessenen Krieg.

Mehrere Millionen Menschen starben während des Koreakriegs zwischen Nord- und Südkorea. US-Amerikaner, Chinesen, Nordkoreaner aber vor allem Südkoreaner.
US-amerikanische Soldaten quälen noch heute Schuldgefühle, denn sie haben nicht nur feindliche Soldaten angegriffen und erschossen, sondern südkoreanische Zivilisten – und das auf Befehl von oben. Und dabei hatte die südkoreanische Bevölkerung den Einsatz der Amerikaner freudig begrüßt. Doch kurze Zeit später eröffnete sich den Südkoreanern ein verwirrendes Schreckenszenario. Zuerst griffen sich Amerikaner aus Versehen gegenseitig an, dann ließen sie große Flüchtlingszüge, denen sie Hilfe zusagten, allein zurück, und schließlich schossen sie diese unschuldigen Zivilisten zu hunderten nieder. Der Befehl, vermeintlich gefährliche Südkoreaner zu töten, kam von oberster Stelle. Die US-amerikanischen Soldaten, meist jung und unerfahren, hinterfragten zwar den Sinn dieser Aktion, befolgten aber pflichtbewusst den Befehl. "Fire on everything, kill em all" hieß es von Seiten der Befehlshaber. So starben bei unzähligen Angriffen wahrscheinlich tausende Menschen – meist Frauen, Kinder und Alte. Die genaue Zahl wird wohl niegenannt werden können.

 

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