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So, 03. Jun - 10:05 Uhr auf VOX Kälte und Hitze
So, 10. Jun - 10:05 Uhr auf VOX Wind und Wasser
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Wildes Wetter
[OT: Wild Weather] |
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Eindrucksvolles
Panorama der Wetterphänomene
mit faszinierenden Aufnahmen und
verständlichen Computeranimationen.
Ob Wirbelstürme, Flutkatastrophen oder Hitzewellen - die Nachrichten
über spektakuläre Wetterphänomene häufen sich. Aber
wie kommt es zu Tornados und Überschwemmungen? In ABENTEUER WETTER
begibt sich Moderator Donal MacIntyre auf eine packende Reise rund um
den Globus. Aus seiner weltweiten Expedition zu den Auslösern von
Klimaphänomenen entsteht ein umfangreiches und sehenswertes Panorama
des Wetters. Donal MacIntyres neugierige Kamera folgt einem Regentropfen
durch den Kreislauf des Wassers und fliegt mitten hinein ins Auge eines
Hurrikans. Mit atemberaubenden Filmtechniken, modernsten 3D-Graphiken
und seltenen Archivaufnahmen erforscht ABENTEUER WETTER die mächtigsten
und zerstörerischsten Kräfte der Natur und zeigt, wie das
Wetter für viele Menschen zur Herausforderung wird. So kommen in
der packenden Dokumentation auch Überlebende von Wetter-Katastrophen
zu Wort: eine Frau, die dreimal der Blitz traf und ein Mann, der den
schlimmsten Hurrikan des zwanzigsten Jahrhunderts überlebte. ABENTEUER
WETTER fängt die dramatischsten Extreme des Wetters ein und liefert
Fakten, die uns dieses Naturwunder begreifen lassen. MacIntyres Dokumentation
ist ein eindringlicher Wegweiser durch die Welt des Klimas und vermittelt
ein Wissen, das immer wichtiger wird.
Undercover-Reporter auf der Spur des Wetters
Donal MacIntyre wurde in England vor allem durch die Serien MACINTYRE
UNDER COVER und MACINTYRE INVESTIGATES bekannt. Seine verdeckten Ermittlungen
in der Welt des Drogen- und Menschenhandels waren in Deutschland als
"BBC Exklusiv"-Reihe zu sehen. In der deutschen Fassung von ABENTEUER
WETTER tritt noch ein anderer Star in Aktion: Patrick Winczewski, der
Synchronsprecher von Hugh Grant, leiht dem wagemutigen Reporter MacIntyre
seine Stimme.
Ohne den Wind wäre die Erde voller Extreme; er bringt Erlösung
bei sengender Hitze, aber auch Verwüstungen durch Tornados und
Taifune. Wasser ist die Quelle allen Wetters, es verursacht Regen, Sturm,
Monsun und Überschwemmungen. Mit Eis und Frost, Lawinen, aber auch
Smog ist die Kälte einer unserer schlimmsten Feinde. Hitze schließlich
ist die Energiequelle des Wetters, aus der Hurrikane und Sandstürme
ebenso Kraft schöpfen wie Blitz und Donner.
Unter der Eisdecke der Antarktis, in reißenden Flüssen und
im heißen Wüstensand erfährt Donal MacIntyre am eigenen
Leib, was es heißt, in den Extremzonen unserer Erde zu leben.
In spektakulären Selbstversuchen trotzt er Windstärke 12 im
Windkanal oder setzt sich in einer Kältekammer den eisigsten Temperaturen
aus. Und er besucht die Menschen, die sich an den heißesten, nassesten,
trockensten und kältesten Orten der Erde zuhause fühlen.
FOLGE: Wind
Kaum sind die Schäden der Flutkatastrophe von 2002 beseitigt, brechen
Dürre und Waldbrände über uns herein. Was ist los mit
unserem Wetter? Wie kommt es überhaupt zustande? Das Phänomen
Wetter beherrscht unseren Planeten mehr, als jede Weltmacht es könnte.
Wochenlang Wolkenbrüche und Hagelschauer, dann brechen die Deiche,
Land unter, Tausende Menschen werden obdachlos. Ein Jahr später:
Ganze Ernten verdorren, den Atommeilern geht das Kühlwasser aus,
die Temperaturen liegen über Wochen knapp unter 40 Grad. Mitten
in Europa spielt das Wetter völlig verrückt. All das erscheint
uns mehr als ungewöhnlich, wenn nicht bedrohlich - und dennoch:
Es geschieht jeden Tag irgendwo auf diesem Planeten. Das Wetter ist
das letzte wirklich wilde Element auf unserer Erde - es lässt sich
oft schwer, manchmal überhaupt nicht vorhersagen und schon gar
nicht kontrollieren. Die Kosten von Überschwemmungen oder Orkanschäden
erreichen inzwischen astronomische Ausmaße. Und die Zeichen stehen
offenbar weiter auf Sturm.
Wie kommt das Wetter zustande? Woher kommt die Gewalt eines Hurrikans
oder die klirrende Kälte eines Eissturms? Wer bewegt sie, die Abermilliarden
Tonnen von Wasser in unserer Atmosphäre? Wie sieht es im Inneren
eines Tornados aus, und woran liegt es, wenn tropische Hitze über
uns kommt und alles vertrocknen lässt?
FOLGE: Wasser
Die Reise führt von Bergen, der feuchtesten Stadt Europas - dort
regnet es 265 Tage im Jahr -, nach Indien: Hier fallen während
der Monsun-Periode täglich 25 Milliarden Tonnen Wasser vom Himmel.
Die Autoren folgen der Route der so genannten thermohalinen Zirkulation
(ein weltumspannendes System aus Meeresströmungen, das warmes Oberflächenwasser
zu den Polen und kaltes Bodenwasser zum Äquator transportiert -
alle Ozeane sind über dieses gigantische Förderband miteinander
verbunden) und kommen so schließlich in die Karibik. Hier erleben
sie die verheerende Kraft des Wassers während der Überschwemmungskatastrophe,
die in Mittelamerika 1998 fast 30.000 Menschenleben forderte.
FOLGE: Kälte
Eisstürme und Lawinen sind die wohl bekanntesten Auswüchse,
die Kälte haben kann - wer ihnen entronnen ist, der kennt die Kehrseite
der "weißen Pracht". Die erste Station dieser Folge
ist Grönland. Minus 40° C sind hier normal. Wie kommen die
Inuit damit zurecht? Und wie reagiert ein Europäer ungeschützt
auf diese Temperatur?
Die Autoren treffen zwei Männer, die einen Kälteeinbruch von
ungeahntem Ausmaß im Freien nur knapp überstanden haben.
Und die Zuschauerinnen und Zuschauer sehen, welche unglaublichen Folgen
ein Eissturm für Kanada hatte, ein Land, das Kälte, Schnee
und Eis durchaus gewöhnt ist. Im Januar 2003 ging hier für
vier Millionen Menschen nicht nur das Licht aus - ein Kälteereignis,
wie es in den vergangenen 150 Jahren keines gab.
FOLGE: Hitze
Die Schauplätze dieser Folge sind neben dem dampfenden Regenwald
im tropischen Mittelamerika die glühendheiße Sahara, deren
Sand ehemals blühende Landschaften verbirgt. Auch Melbourne machte
im Februar 1983 die Bekanntschaft mit Wüstensand, als eine 320
Meter hohe Staubwolke innerhalb einer Stunde über 1.000 Tonnen
Sand über der Stadt ablud. Oder Chicago, wo im Juli 1995 eine entsetzliche
Hitzewelle über die Stadt hereinbrach. Innerhalb von nur fünf
Tagen starben 525 Menschen - niemand in dieser Stadt war auf ein derart
mörderisches Dschungelwetter vorbereitet. Und schließlich
lernen wir Linda Cooper kennen, die dreimal der Blitz traf - und die
es jedes Mal unversehrt überstanden hat.
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