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Die Macht der Sinne  [OT: Human Senses]

BBC päsentiert eine dreiteilige Dokumentation von einzigartigen Experimenten und viel Humor.

Warum jagen uns manche Geräusche Schauer über den Rücken, warum zwingt uns ein Samba-Rhythmus zum Tanzen, und warum bekommen Akrobaten im Dunklen Probleme?

DIE MACHT DER SINNE setzt gewissermaßen die Tradition fort, die BBC Exklusiv in der dokumentarischen Aufarbeitung des menschlichen Körpers seit der legendären Doku-Reihe „Das Wunderwerk Mensch“ begonnen hat und mit den Reihen „Supermensch“ und „Der konstruierte Mensch“ fortsetzte. Der Zyklus über den menschlichen Körper in der Wissenschaft wird schließlich mit der von Professor Robert Winston präsentierten Reihe „Das Bewußtsein des Menschen“ (Human Mind) im Dezember auf BBC-Exklusiv vorläufig abgeschloßen. Wie in allen Serien werden auch hier wieder Vorgänge in unserem Körper sichtbar gemacht, wie sie noch nie zuvor zu sehen waren: Glasfaseroptiken und Mikro-Kameras in Verbindung mit Spezialeffekten und Animationen werden auf einzigartige Weise zeigen, wie zum Beispiel das Klingeln einer Alarmglocke tausendfach verlangsamt über das Ohr eindringt und seinen Weg über den Hörkanal durch den Körper nimmt – und wie unser Organismus darauf in allen Einzelheiten reagiert. DIE MACHT DER SINNE - ein sinnliches Erlebnis ...

FOLGE 1 : Riechen und Schmecken

Die erste Folge der Serie trägt den Titel „Riechen und Schmecken“ und begibt sich auf die Suche nach dem schlimmsten Gestank der Welt und klärt unter anderem, was ein „Super-Schmecker“ ist. Außerdem sucht er nach den biologischen Gründen, weshalb die Geschmäcker der Menschen so verschieden sind ...

Unsere Geschmacksknospen lassen uns gute von schlechter Nahrung unterscheiden. Aber wie entstanden die diversen Vorlieben für alle möglichen Nahrungsmittel in verschiedensten Kulturen? In einem höchst originellen Versuch werden Chinesen mit Stilton – einem Schimmelkäse – konfrontiert, und eine Gruppe von Europäern mit einer chinesischen Delikatesse: „Tausendjährigen Eiern“, wochenalten vergorenen Enteneiern ...

Die Suche nach dem übelsten Geruch führt unter anderem nach Albuquerque. Hier soll der größte Stinker der Welt zu Hause sein: das Stinktier. Im Film wird der Geruch getestet: an den Einkäufern einer Shopping-Mall. Aber nicht alle ekeln sich vor diesem Geruch – einige zeigen sich sogar ziemlich unbeeindruckt ...

FOLGE 2 : Gehör und Gleichgewicht

Die zweite Folge trägt den Titel „Gehör und Gleichgewicht“, und befasst sich mit jenen Sinnen, die essentiell für unsere Wahrnehmung sind. Unser Gehör ist immer wach. Die Hellhörigkeit diente uns einst dazu, dass wir nicht im Schlaf von einer Gefahr überrascht werden. Im Schlaflabor von Swansea spielt Mark Blagrove einigen Freiwilligen Geräusche vor, während sie schlafen. Und offenbar werden wir sogar im Schlaf von verschiedenen Geräuschen beeinflußt. Unser Gehör reagiert aber auch stark auf menschliche Stimmen. Eine Verhaltensforscherin erklärt, warum dunkle Männerstimmen so attraktiv wirken.

Im zweiten Teil des Films geht es um unseren Gleichgewichtssinn, der so etwas wie der sechste Sinn des Menschen ist. Der Film beobachtet Stunt-Man Marc Cass bei seinen waghalsigen Überschlagsmanövern mit Autos, und er besucht eine Akrobaten-Schule in San Francisco. Hier zeigt sich, wie unsere Sinne zusammenwirken, wenn eine Akrobatentruppe bei einer leichten Balanceübung im Dunklen scheitert ....

FOLGE 3 : Sehen und Hören

Die dritte und letzte Folge nennt sich „Sehen und Spüren“, und befasst sich mit unserer visuellen Wahrnehmung und unserem Tastsinn.

Der Tastsinn hat viel mit den Rezeptoren zu tun, die unter der Haut liegen. Mit ihnen spüren wir nicht nur Berührungen sondern auch Schmerzen. In einem Aufsehen erregenden Experiment wird das Schmerzempfinden von Freiwilligen mit harmlosen Stromstößen getestet. Die Studenten, die ein angebliches Schmerzmittel bekamen, spürten auch weniger – obwohl das Mittel ein wirkungsloses Placebo war. Schmerzen sind also auch Kopfsache ...

Das Finale des Dreiteilers ist dem Sehen gewidmet. Ein Drittel des Gehirns ist für das Sehen zuständig. Trotzdem läßt sich unsere Wahrnehmung ganz leicht in die Irre führen. In einigen wahnsinnig komischen Experimenten zeigt der Film, wie uns unsere Augen und unsere Wahrnehmung einen Streich spielen. Offenbar sehen wir manchmal nur, worauf sich unser Gehirn konzentriert. Und dabei spielt ein Gorilla eine herausragende Rolle ...

 

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