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Krieg der Spermien
[OT: The Great Sperm Race] |
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In dieser Dokumentation geht es um Sex - und es
beginnt ziemlich ungewöhnlich mit einem frischen Kuhfladen
und einem Wissenschaftler.
Die weiteren Hauptdarsteller in der Reihenfolge ihres Auftretens:
sexbesessene Dungfliegen, Charles Darwin, kopulierende Säugetiere
aller Art und verschiedene Forscher, die alle eines gemeinsam
haben - sie erforschen männliche Spermien und kommen
zu einigen äußerst skurrilen Ergebnissen...
Die BBC Exklusiv Dokumentation "Krieg
der Spermien" schickt
sich an, Darwin zu widerlegen, und zeigt, welche zum Teil
bizarren Strategien verschiedene Tierarten entwickelt haben,
um den Kampf um die genetische Vorherrschaft für sich
zu entscheiden.
In einem wesentlichen Punkt hat Darwin seinerzeit
nämlich
geirrt: Weibliche Geschöpfe führen ein ebenso ausschweifendes
Sexleben wie die Männchen. Monogamie ist "out" -
das gilt für Asseln oder Hummer genauso wie für
Schwarzbären. Einige unserer nächsten Verwandten
leben besonders promisk: Schimpansen-Weibchen wechseln ihre
Partner innerhalb einer Viertelstunde bis zu acht Mal. Ihr
Hang zum Partnertausch hat bemerkenswerte Folgen auf die
Anatomie des Männchens: Um mit der Konkurrenz mithalten
zu können, produzieren männliche Schimpansen enorme
Spermamengen. Entsprechend großzügig sind sie
bestückt: Je umtriebiger die Weibchen, desto größer
sind bei bestimmten Tierarten die männlichen Hoden.
Im
Namen der Wissenschaft gehen auch die im Film gezeigten Forscher
ungewöhnliche Wege: Sie schicken mechanische
Sperma-Modelle durchs Aquarium, steigen selbst ins Wasser
oder harren auf der Jagd nach Dungfliegen Stunden lang neben
Kuhfladen aus, um ihre Beute schließlich im Moment
der Ekstase Schock zu gefrieren und in hauchdünnen Scheibchen
unters Mikroskop zu legen...
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