Libellen überleben in beinahe jedem Klima
unserer Erde - ob heiß oder kalt, ob trocken
oder feucht - nichts kann ihnen etwas anhaben.
Diese kleinen, aber hochspezialisierten
Raubtiere sind perfekt an ihre Umwelt angepasst
und selbst 325 Millionen Jahre Evolution
machten ihnen scheinbar nichts aus.
Sie blieben beinahe unverändert.
Ihr Überleben
hängt auch mit ihrer extrem effektiven
Jagdmethode zusammen. Im Flug, bei dem
sie Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 60
Stundenkilometern erreichen, stechen sie
mit ihren mörderischen Mundwerkzeugen
ins Wasser ein und erbeuten somit innerhalb
von nur 25 Millisekunden kleine Tierchen
unter der Wasseroberfläche. Und dies wahrlich
geschickt und erfolgreich. In der freien
Wildbahn hat die Libelle kaum natürliche
Feinde und ist nicht mehr aus den Wasserlandschaften
der Erde wegzudenken.
Sie
treten in einer atemberaubenden Vielfalt an
Formen, Farben und Größen auf unserem
Planeten auf. Angefangen bei der chiliroten,
gerade einmal 15 mm großen Haccho Tombo
Libelle aus Japan bis hin zum Blütenblatt-
Schwanz aus Australien, der eine Flügelspannweite
von stolzen 16 Zentimeter zu
bieten hat, sind der Fantasie - was den Artenreichtum
betrifft - keine Grenzen gesetzt.
Fossile Überreste urzeitlicher Libellen
besitzen Flügelspannweiten von bis zu 75 Zentimeter. Warum also ist der Körperbau
der Libelle offensichtlich ein Garant für Erfolg
und wie setzen sie ihre Fähigkeiten ein?
Dank Makrofotografie zeigt diese Dokumentation einzigartige Bilder der Libelle auf ihrem Beutezug.
Produktion
Producer James Honeyborne
Executive Producer Hilary Jeffkins
Series Editor Sara Ford