Expedition Erde – Der Quotenerfolg im ZDF
Das ZDF erzielt mit der ersten Folge von „Expedition
Erde - Mit Thomas Reiter“ die Rekordquote des Jahres
für diesen Sendeplatz! 4,24 Mio. Zuschauer (15% Marktanteil)
saßen gebannt vor den Bildschirmen, und in einem Qualitätstest
lobten 100% der ausgewählten Zuschauer die hohe Informationsqualität
der Sendung.
Unter dem Titel "Expedition Erde" präsentiert
Thomas Reiter eine fünfteilige BBC-Dokumentation über
die Geschichte der Erde von ihrer Geburt vor 4,6 Milliarden
Jahren bis heute.
Mit dieser Koproduktion beschreitet das ZDF neue Pfade.
Erstmalig gibt es von einer Gemeinschaftsproduktion (BBC,
National Geographic und ZDF) zwei Versionen, nämlich
die englische und eine eigens auf den deutschen Markt zugeschnittene,
vom ZDF erstellte Version. Während die englische Fassung
namens Earth – The Power of the Planet mit Ian Steward
gedreht wurde, moderiert der deutsche Astronaut Thomas Reiter
die ZDF-Fassung. Der Mainzer Sender drehte zahlreiche Sequenzen
an den Originalschauplätzen nach. Hierzu hat er alle
notwendigen Infos wie die genauen Koordinaten der Filmschauplätze
sowie die Kontakte der lokalen Organisatoren erhalten.
Die Reihe begleitet den Raumfahrer bei seinen Reisen zu
Orten, die für die Entwicklung der Erde von größter
Bedeutung waren. Der 49-Jährige seilt sich in Gletscherspalten
ab, um die Bewegung des Eises zu erforschen, erkundet zu
Fuß den Dschungel Südamerikas, sucht an Australiens
Westküste nach den ältesten Bewohnern der Erde
und taucht in den Unterwasserhöhlen Mexikos.
Diese BBC-Dokumentation erzählt in atemberaubenden
Naturbildern und spektakulären Computeranimationen,
wie es möglich wurde, dass die einst völlig unfruchtbare
Erde Leben hervorbringen konnte. Thomas Reiter stellt in
vier Folgen die entscheidenden Kräfte vor, die die
Erde zu dem gemacht haben, was sie heute ist: den Vulkanismus,
die Ozeane, das Eis und die Atmosphäre. In der Abschlussfolge
wirft der Astronaut zudem einen Blick auf die Zukunft des
blauen Planeten. Komplexe Themen wie Geologie oder Meteorologie
werden durch eine leichtfüßige Erzählweise und den Einsatz
neuer technischer Möglichkeiten zum Erlebnis. Beispielsweise
ermöglicht der Einsatz von Superzeitrafferaufnahmen mit
vielen Monaten Laufzeit erstaunliche Einsichten: Der Zuschauer
kann Gletscher zu Tal fließen sehen, beobachten, wie ein
Vulkankegel wächst oder die Sanddünen bei ihrer Wanderung
durch die Wüste bestaunen. Satellitenbilder ermöglichen
neue Perspektiven, Schwerkraftmessungen helfen, dem Meteoriten
auf die Spur zu kommen, der einst die Dinosaurier zum Aussterben
brachte und mit Hilfe von Radar kann der Zuschauer sogar
einen Blick ins Zentrum eines Hurrikans werfen.
Thomas Reiter über "Expedition
Erde"
Als ich die Erde zum ersten Mal aus dem All gesehen
habe, wurde mir klar, wie klein unser Heimatplanet im Vergleich
zur Unendlichkeit des Weltraums ist – und wie verletzlich!
Die Sicht auf Themen wie Klimawandel, Umweltschutz und Grenzen
des Wachstums verschiebt sich und es wird deutlich: Wir
sitzen alle in einem Boot und können auf die großen
globalen Fragen nur gemeinsam Antworten finden.
Die Raumfahrt hat uns diese Außenansicht ermöglicht.
Moderne Forschung kann heute angeregt durch die neue Perspektive
in zunehmendem Maße globale Phänomene erklären,
weil Forscher mehr und mehr den Planeten und seine Funktionen
als Gesamtheit sehen und sich nicht auf lokale Phänomene
konzentrieren. Fernsehprogramme wie die BBC-Reihe "Expedition
Erde" veranschaulichen das neu gewonnene Wissen und
zeigen durch spektakuläre Bilder vor allem eines: Es
ist wichtig, diesen einzigartigen Planeten in seiner unglaublichen
Vielfalt auch für künftige Generationen zu bewahren.
Produktion
Series Producer Jonathan Renouf (The Mystery of Easter Island)
Executive Producer Phil Dolling
Fotos von Thomas Reiter: ZDF/ Kerstin Luxenhofer