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Giftspritzer - der tödliche Stich  [OT: The Big Sting]

 

Die meisten Stiche sind zwar schmerzhaft, aber nicht lebensbedrohlich, wenn sie rechtzeitig behandelt werden. In GIFTSPRITZER - DER TÖDLICHE STICH schildern einige Opfer ihre unangenehmen Begegnungen mit Tausendfüsslern, Raupen, Skorpionen und anderen giftigen Plagegeistern - und wie sie es geschafft haben, mit dem Leben davon zu kommen ...

Man kann ihnen überall begegnen: zu Lande, im Wasser und in der Luft. Und manche Begegnung endet tödlich. Meist übersieht man sie, weil sie klein sind. Und wenn man sie bemerkt, ist es oft zu spät. Ihre Angriffs- oder Verteidigungswaffe ist Gift, das sie mit ihrem Stachel in die Opfer pumpen. In dieser Dokumentation stellt ihnen BBC einige dieser giftigen Tiere vor und berichtet über die schmerzlichen Erfahrungen der Opfer. Sie rekonstruiert authentische Fälle und lässt medizinische Experten zu Wort kommen.

Viele Menschen haben im Laufe ihres Lebens nur mit Mücken- oder Wespenstichen zu tun. Die Folgen sind unangenehm oder schmerzhaft, aber in der Regel ungefährlich. In Europa ist die Gefahr gering, einen tödlichen Stich von einem Tier zu bekommen. In anderen Regionen der Welt, die auch bei Europäern als Fernreiseziel beliebt sind, kann es jedoch gefährlich werden.

In den Gewässern vor Australien muss man vor der Begegnung mit einer besonders giftigen Qualle auf der Hut sein, der Irukandji-Qualle. Sie ist nur wenige Zentimeter groß und im Wasser fast unsichtbar. Ihr Gift verursacht ungeheure Rückenschmerzen, Schweißausbrüche, Übelkeit und schließlich den Tod. Ein Gegengift gibt es bisher nicht.

Skorpione gehören zu den bekanntesten Giftspritzern, die den Menschen gefährlich werden können. Allein in Mexiko starben innerhalb von zwölf Jahren 20352 Menschen durch Skorpionstiche.

Im Süden der USA kommt es immer wieder zu Todesfällen durch die so genannten „Killerbienen“, die sich besonders aggressiv gegen vermeintliche Angreifer verteidigen. Seit der Ankunft dieser Schwärme aus Lateinamerika im Jahre 1990 sind 11 Menschen durch Stiche getötet worden.

Und manchmal lauert die Gefahr auch im häuslichen Wohnzimmer. Exotische Tiere in Aquarien und Terrarien sorgen hier zuweilen für unangenehme Überraschungen. Das Gift in den Rückenstacheln der Rotfeuerfische etwa, kann bei Menschen mit Herz- oder Kreislaufproblemen durchaus tödliche Folgen haben.


Produktion

Producer Doug Hope
Executive Producer Vyv Simson

 



 

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