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Vipern - Welt der Giftschlangen  [OT: Deadly Vipers]

 

Diese BBC-Dokumentation begibt sich auf Augenhöhe mit den gefährlichsten Giftschlangen der Welt.


Vipern sind mit langen, röhrenförmigen Giftzähnen bewaffnet, die sich beim Zubeißen nach vorne klappen und tief in das Opfer eindringen. Auch in der menschlichen Kultur hat die Viper ihre Spuren hinterlassen. In Indien, einem Land, in dem jedes Jahr 10.000 Menschen an Schlangenbissen sterben, gibt es Menschen, die vom Einsammeln von Schlangen für die Herstellung von Gegengiften leben. Die Schlangen werden gemolken und dann wieder freigelassen. Im amerikanischen Bible Belt finden Gottesdienste mit Klapperschlangen statt. Die Gläubigen singen und tanzen mit den Schlangen. Wird jemand gebissen, vertraut man zur Heilung auf Gott. Ein oft tödliches Vertrauen.

Schlangen sind ein Symbol der Weisheit und der Heilkunst. Heute wird Schlangengift erforscht und zur Heilung von Krankheiten wie Krebs oder Multipler Sklerose verwendet. Alle Vipern leben territorial, d.h. sie kehren immer wieder zum Geburtsort zurück. Sie sind in der Wüste und in der Arktis und oft im Hinterhof des Menschen zu Hause. Im Süden der USA führt das zu enge Nebeneinander von Schlange und Mensch zu Problemen. In Tucson, Arizona, rückt die Feuerwehr 5000 Mal im Jahr aus, um Mensch und Klapperschlange vor einander zu schützen. 1/3 der Vipernspezies sind heute vom Aussterben bedroht. Und das obwohl sie bis zu 30 Jahre alt werden und sich schnell vermehren. Es gilt diese tödlichen, aber auch wunderschönen Geschöpfe zu beschützen.

Produktion

Producer Phil Chapman
Series Producer Neil Nightingale

 

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