Diese BBC Dokumentation
berichtet über tierische Szenen, die es in keiner anderen Stadt der Welt
zu sehen gibt.
Schaut man in Alaska aus dem Fenster und sieht im Vorgarten einen Braunbären
mit einer Mülltonne Fußball spielen, oder wie sich ein Elch
in einer Weihnachts-Lichterkette verfängt, dann ist man richtig
in Anchorage-City. Über 200 Schwarzbären und mehr als 50 Braunbären
leben in der Region rund um die größte Stadt Alaskas. Bis
zu 1.000 Elche suchen in Vorgärten, Parks und Straßen Schutz
und Nahrung.
Anchorage ist umgeben von majestätischen Bergen, glitzernden Seen
und weiten Wäldern. Während des letzten Jahrhunderts wuchs
die Stadt stetig - mit weit reichenden Folgen für ihre Bewohner.
Denn wo heute Häuser stehen, lagen einst die Weidegründe von
Elchen und Bären, streiften Wölfe und Kojoten durch das Unterholz.
Scheinbar unbeeindruckt von ihren Nachbarn, den Menschen, weigern sich
Elch und Co. ihren ursprünglichen Lebensraum zu verlassen.
In Anchorage kommt es zu Szenen, wie in keiner anderen Stadt der Welt:
Bären balancieren auf Zäunen, paarungsfreudige Elchbullen
verwechseln so manchen Briefkasten mit einer Elchkuh, dutzende von Weißkopfseeadlern
geben sich auf Müllkippen ein Stelldichein und hunderte Lachse
ziehen die städtischen Gewässer hinauf, um dort zu laichen.
Ranger Rick Sinnott und seine Kollegin Jessy Coltrane sind täglich
auf den Straßen von Anchorage unterwegs. Ihre Aufgabe ist es,
Konflikte zwischen Wildtieren und den Bewohnern der Stadt zu vermeiden.
Kein Arbeitstag gleicht dem anderen. Jessy und Rick sind zur Stelle,
wenn sich ein Schwarzbär auf dem Schulhof verlaufen hat, oder verwirrte
Elchkälber in den Straßenschluchten nach ihrer Mutter rufen.
Besonders während der Brunft, wenn die Elchbullen extrem gefährlich
werden können und sogar Autos angreifen, sind die beherzten Wildbiologen
in höchster Alarmbereitschaft.
Produktion
Director John Brown
Producer Ian Gray
Series Editor Tim Martin