Diese BBC Dokumentation
begleitet die größte Wanderung von Landtieren weltweit: eine abenteuerliche
Reise von über 3.000 km.
Die Reise beginnt
Die Überquerung des Mara
Diese Dokumentation zeigt die größte Wanderung von Landtieren
weltweit, eine abenteuerliche Reise von über 3.000 Kilometer, die
jedes Jahr aufs Neue unternommen wird. Mehr als eine Million Gnus nehmen
daran teil, dazu auch zahlreiche Zebras und Antilopen. Die einjährige
Wanderung folgt den Regenfällen, die für frische Nahrung sorgen
und verläuft auf einem Rundweg durch die Serengeti Tansanias und
die kenianische Masai Mara.
Die Zuschauer erleben die abenteuerlichen Geschehnisse aus der Sicht
eines einzelnen Gnus, das von seiner Geburt an über die ganze,
lange Reise begleitet wird, bis es am Ende mit seiner Mutter wieder
dort ankommt, wo es vor einem Jahr geboren wurde. Die Strapazen dabei
sind unvorstellbar, denn überall, an Land wie an Wasser, wird den
Riesenherden aufgelauert. Für Krokodile, Löwen, Geparden,
Hyänen, für alle Raubtiere der Savanne herrscht Hochzeit,
wenn die Herden auf der langen Wanderung ihr Territorium durchkreuzen.
So abenteuerlich wie das Geschehen, so groß war der Aufwand, den
der englische Produzent John Downer getrieben hat, um die Wanderung
hautnah filmen zu können. Über zwanzig mobile, ferngesteuerte
Kameras waren im Einsatz; die meisten von ihnen extrem miniaturisiert,
einzigartige Aufnahmegeräte, die John Downer mit seinen Spezialteams
im Laufe der Jahre entwickelt und immer weiter verfeinert hat. Seine
früheren Filme wie die über „Das geheime Leben“
von Löwen und Bären sind schon erfolgreich in der ARD gelaufen.
Die oft winzigen Kameras sind bestens getarnt, um mitten im Geschehen
filmen zu können. Die „Steinkamera“ steht zum Beispiel
direkt im Weg der ziehenden Herde, kann ihr sogar folgen. Ähnliches
leistet die „Dungkamera“. Eine Kamera ist in die Nachbildung
eines Flusspferdkopfes eingebaut und wird durch den Fluss gesteuert,
wenn die Herde ihn durchquert.
Die „Krokodilkamera“ dokumentiert,
wie die Reptilien den Gnus auflauern. Die „Geierkamera“
liefert aus großen Höhen einzigartige Überblicke über
die Wanderung, zeigt aber auch in nie gekannter Perfektion, wie sich
Räuber an die Herden heranschleichen.
Die „Libellenkamera“
ist sehr leise, kann von oben dicht an die Herde heranfliegen, ohne
diese aufzuschrecken. Die „Schildkrötenkamera“ wurde
in einen entsprechenden Panzer eingebaut und bewegt sich ungestört
in einem Löwenrudel. Jedenfalls so lange, bis Löwenjunge in
ihr ein hervorragendes Spielzeug entdecken…
Für 45 Minuten Film haben diese Spezialkameras insgesamt
500 Stunden Filmmaterial über das Verhalten der Gnus aufgezeichnet
aber auch die verschiedenen Strategien der einzelnen Raubtierarten dokumentiert.
Produktion
Producer John Downer (Tiger – Spy in the Jungel, Pride, Animal Games)