Aus der Reihe Wunderbare Welt präsentiert
die BBC die verborgene Welt New Yorks.
Steile Wolkenkratzer, endlose Häuserfluchten und 24 Stunden hektische
Betriebsamkeit - das ist New York, die Stadt, die niemals schläft.
Kaum zu glauben, dass in dieser Welt aus Stahl, Glas und Beton wilde
Tiere leben. Doch in der amerikanischen Metropole pulsiert das wilde
Leben. Wanderfalken stürzen mit halsbrecherischer Geschwindigkeit
durch Hochhausschluchten, Schmetterlinge flattern von Dachgarten zu
Dachgarten und unter der Erde sollen sogar Alligatoren auf die Jagd
gehen.
Es gibt auf dieser Welt keine unsentimentalere Stadt als New York. Und
doch verleitet sie jeden Besucher dazu, eine sentimentale Beziehung
zu ihr zu entwickeln. Dabei steckt die Stadt mit ihren acht Millionen
Einwohnern voller Gegensätze: Das kräftige Grün des riesigen
Central Park wird umrahmt vom faden Grau unzähliger Hochhäuser;
über der Erde stauen sich Autoschlangen und unter der Erde pocht
das Herz der amerikanischen Metropole - die Untergrundbahn. Die Winter
sind trocken und frostkalt mit Temperaturen bis minus 25 Grad, die Sommer
dagegen meist sehr schwül. Tiere, die in diesem unwirtlichen Lebensraum
überleben wollen, müssen besondere Strategien entwickeln.
Wanderfalken beispielsweise haben sich auf die Beschaffung einer bestimmten
Nahrung spezialisiert.
Die Raubvögel jagen mit tödlicher Präzision zwischen
den Häuserschluchten. Ihre Opfer sind Tauben, die in großen
Massen die Stadt bevölkern.
In ebenso großer Zahl lebt ein anderes, eher unbeliebtes Wesen
in der Metropole an der Atlantikküste: die Kakerlake. Statistiker
haben ausgerechnet, dass auf einen Einwohner sieben der glänzenden
Insekten kommen. Sie krabbeln jedoch im Verborgenen und bevorzugen dunkle
Winkel und Ecken sowie das weit verzweigte Kanalsystem unter den Straßen
der Stadt. Hier sollen sogar Alligatoren ihr Unwesen treiben. Zumindest
erzählt eine Legende davon. Heute nutzen Waschbären die Abwässerkanäle
als Wanderwege. Bei der Nahrung sind sie recht wahllos. Nachts durchsuchen
die Kleinbären die Mülleimer der Menschen nach Fressbarem.
Schmetterlinge haben es da einfacher. Sie tummeln sich in den grünen
Oasen New Yorks, auf Dachgärten und in Parkanlagen wie dem Central
Park. Er ist nicht nur Erholungsraum für stressgeplagte Großstädter,
sondern auch Refugium für Reiher, Enten, Kormorane, Schwäne
und viele andere Tiere.
Der BBC-Film entführt in die verborgene Welt New Yorks. Reduzierte
Club-Musik und aufwändige Tricktechnik untermalen den Ausflug in
den unbekannten Kosmos.
Produktion
Producer Rupert Barrington
(Alien Empire, Tales from the Riverbank )
Series Editor Neil Nightingale
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