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Kongo [OT: Congo] |
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Diese BBC Dokumentation macht sich auf die Reise die herrliche Flora und Fauna des Kongos
zu erkunden.
"Grab des weißen Mannes" und "Herz
der Finsternis" - der Name Kongo ruft bei vielen Assoziationen
vom Schrecklichen, Unheimlichen hervor. Doch die dichten Regenwälder
und weiten Sumpflandschaften des Kongobeckens beherbergen
eine unglaubliche Vielfalt an Lebewesen.
Der Fluss der Flüsse
Die erste Episode der dreiteiligen BBC-Dokumentation "Kongo"
reist dem wasserreichsten Fluss Afrikas entlang, von seiner
winzigen Quelle im Norden von Sambia bis zu seiner Mündung
in den Atlantik.
Der Kongo mit seinen Nebenflüssen ist nach dem Amazonas
das zweitgrößte Flusssystem der Erde. Die Einheimischen
sagen von ihm, er sei der Fluss, der alle anderen Flüsse
schlucke. An seinem Ursprung im Norden von Sambia beginnt
die Expedition. Hier trifft das BBC-Filmteam auf winzige Frösche,
die aufmerksam die Quelle bewachen. Weiter geht die Reise
flussaufwärts durch eine riesige, vom Kongo gespeiste
Sumpflandschaft. Bangweulu - "wo das Wasser den Himmel
trifft" - nennen die Einheimischen das Gebiet und beim
Anblick der Wassermassen versteht man sofort, warum.
Hier vergraben sich Lungenfische mit ihren paddelartigen Flossen
in den Schlamm. Doch die Jäger lauern schon: Schuhschnabel,
seltsame Vögel, beinahe so groß wie Menschen.
Hier, in den Bengweulusümpfe, war es auch, wo der schottische
Missionar und Afrikaforscher David Livingstone 1873 auf seiner
Suche nach der Nilquelle den Tod fand.
Weiter abwärts, im Osten der demokratischen Republik
Kongo, ist der Fluss als Lualaba bekannt. Das weite Flussbecken
wird hier vom Tanganjika-See gespeist, der so groß und
tief ist, dass er ein Sechstel des gesamten Süßwasservorrats
der Erde beinhaltet.
Die Reise geht weiter durch wilde und unberührte Landschaften,
wo es so seltsame Phänomene gibt wie Fische, die durch
den Wald "laufen".
Gefährliche Stromschnellen und sprühende Wasserfälle
machen den Kongo auf weiten Strecken unschiffbar. Mit den
waghalsigsten Methoden holen die Einheimischen trotzdem aus
den tosenden Strudeln kiloschwere Fische.
Im Norden trifft das Filmteam auf Schimpansen. Doch vorsicht
ist geboten, die Menschenaffen sind zwar hoch intelligent,
aber auch extrem aggressiv.
An traumhafter Küste mündet der mächtige Strom
schließlich ins Meer. Dort, wo sich die Wälder
bis zum Atlantik erstrecken, stapfen sogar Elefanten über
den Sandstrand.
Mokele Mbembe – Der Geist
des Waldes
Seit vielen Tausenden von Jahren leben die Bayaka-Pygmäen
in den Regenwälder Kongos. Die kleinwüchsigen Ureinwohner
haben für jedes Tier einen Namen und für jede Pflanze
eine Verwendung. Und so berichten sie immer wieder von einem
seltsamen Wesen, das in den riesigen Sümpfen des Ndoki
leben soll. In dieser Episode der Dokumentarserie "Kongo"
macht sich eine Filmcrew der BBC auf die Suche nach Mokele-Mbembe,
dem Geist des Waldes.
Groß, aggressiv und mit einem mächtigen Horn soll
Mokele-Mbembe bewaffnet sein. Außer den Ureinwohnern
hat ihn noch niemand zu Gesicht bekommen. Aber einige Wissenschaftler
nehmen diese Erzählungen durchaus ernst. Denn es könnte
sich bei Mokele-Mbembe doch um einen längst vergessenen
Dinosaurier handeln.
Immer wieder kämpfen sich Expeditionen auf der Suche
nach saurierartigen Kreaturen durch den dichten Dschungel
und durch die weiten Sümpfe des Ndoki. Denn wenn nicht
in dieser unendlichen Abgeschiedenheit, wo sonst auf der Erde
hätten Saurier Millionen von Jahren unentdeckt überleben
können.
Auch das Filmteam der BBC wagt sich tief in den dunklen Kongodschungel
vor und möchte mit Hilfe der Bayaka-Pygmäen das
Rätsel um Mokele-Mbembe lösen. Auf ihrer Expedition
begegnen sie unglaublichen Kreaturen wie zum Beispiel Spinnen,
die Netze von der Größe eines Trampolins bauen
und so viel Gift versprühen wie eine Viper. Und ganz
nebenbei entdecken sie versteckte Lichtungen im Wald, wo sich
viele Tiere auf der Suche nach Licht, nach frischem Futter
und nach sozialen Kontakten treffen. Auch die "ebobos",
wie die Pygmäen die seltenen Westlichen Flachland-Gorillas
nennen, versammeln sich gerne auf solchen Lichtungen.
Spuren der Menschheit
Die letzte Folge der dreiteiligen BBC-Dokumentation "Kongo"
macht sich auf die Suche nach den Spuren der Menschheit. Von
wem stammen wir ab und stimmt es, dass unsere Wurzeln im Kongo
liegen? Eines ist sicher: Nirgendwo sonst auf der Welt gibt
es eine so dichte Bevölkerung von Primaten wie im Kongo.
Auch unsere genetisch nächsten Verwandten sind hier in
den Wäldern beheimatet: die Schimpansen, Bonobos und
die Gorillas.
Der Kongo ist eine der wenigen Regionen der Erde, die noch
kaum erforscht ist. Über ein Jahrhundert galt er als
Inbegriff des Wilden und des Unheimlichen. Er war Stoff für
zahlreiche Grusel- und Horrorgeschichten. Mittlerweile wagen
sich die Forscher auf der Suche nach den Spuren der Menschheit
mehr und mehr in das geheimnisvolle Dickicht vor. Erst kürzlich
entdeckten sie in dem abgeschiedenen Ndoki-Nationalpark Schimpansen,
die offensichtlich noch nie einen Menschen zu Gesicht bekommen
haben. Statt zu flüchten vor den "gefährlichen"
Menschen, näherten sich die ahnungslosen Tiere den menschlichen
Eindringlingen und begannen diese sogar zu attackieren.
Doch dann finden die Forscher im tiefsten, bisher als unberührt
geglaubten Regenwald, plötzlich Spuren einer menschlichen
Zivilisation. Veränderungen im Boden lassen erkennen,
dass hier einst großflächig gerodet und Ackerbau
betrieben wurde. Doch was wurde aus den Menschen? Vielleicht
können unsere nächsten Verwandten, die Schimpansen,
die Bonobos und die Gorillas, die in diesem Gebiet noch ansässig
sind, darüber Auskunft geben.
AWARDS
Broadcast Awards 2001/2
Nomination
Best Documentary Series
Royal Television Society Awards 2001/2
Nomination
Factual Award for Best Science and Natural History Programme
Produktion
Series Producer Brian Leith
Executive Producer Neil Nightingale
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