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Die Erde lebt [OT: The Living Planet] |
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In dieser BBC Dokumentation geht David Attenborough der Frage nach, wie sich Tierarten
über die Erde verbreitet haben.
Auf den höchsten Bergen der Erde kann man Versteinerungen
von Meerestieren finden. Wie kamen sie dahin? David Attenborough
geht der Frage nach, wie sich die Tierarten über den
Globus verbreitet und welche Lebensräume sie sich gesucht
haben.
FOLGE 1: Ein Planet entsteht
Gewaltige Kräfte formen ständig die Welt: Erdplatten
bewegen sich, reißen den Ozeanboden auf und lassen Magma
frei. Aber auch Vulkane spucken große Mengen Lava und
fruchtbare Asche aus. So entsteht laufend neuer Lebensraum
für Tiere und Pflanzen, die es schaffen, sich an die
ungewöhnlichsten Lebensumstände anzupassen.
FOLGE 2: Welt aus Eis
Kälte kann den Tod bedeuten. Um trotzdem unter diesen
extremen Bedingungen überleben zu können, benötigen
Tiere raffinierte Techniken: Vielen hilft ihr dickes Fell
oder ihre dichten Federn, andere erzeugen keine körpereigene
Wärme und Algen schaffen dies, in dem sie ganze Schneefelder
pink färben.
FOLGE 3: Die großen Wälder
Die nördlichen Nadelwälder sind die größten
zusammenhängenden Baumbestände der Welt. Im Winter
wird das Leben dort zum Kampf, aber wenn der Sommer näher
kommt und der Schnee taut, explodiert die Natur: Bären,
Opossums, Spechte und Pflanzen konzentrieren alle Kräfte
darauf, sich fortzupflanzen und sich auf den nächsten
harten Winter vorzubereiten.
FOLGE 4: Der Dschungel
Der tropische Regenwald mit seiner warmen und feuchten Atmosphäre
ist die Heimat der farbenprächtigsten und außergewöhnlichsten
Pflanzen und Tieren der Erde: riesige Bäume, die ein
Blätterdach bilden, scharlachrote Papageien, fliegende
Schlangen und tanzende Hähne. Und viele Tiere auf leisen
Sohlen, die auf der Suche nach Futter durch das Dickicht schleichen.
FOLGE 5: Ein Meer aus Gras
In Gegenden, in denen wenig Regen fällt, gibt es mehr
Gras als Bäume – Lebensraum für eine große
Anzahl verschiedenster Tiere, große wie die Antilopen,
die in Herden durch die Ebenen Afrikas wandern, aber auch
winzige wie die Termiten. Und natürlich lockt die Vielzahl
von Pflanzenfressern spezielle Jäger wie Löwen und
Gürteltiere an.
FOLGE 6: In der Wüste
Die unerbittlich trockene und heiße Wüste scheint
der ungastlichste Ort der Welt zu sein. Und dennoch gibt es
dort Pflanzen und Tiere, die sich an die Umstände angepasst
haben. Denn sobald es regnet, erwachen Pflanzen aus ihrem
Schlaf und sammeln die Flüssigkeit in ihren Speichern.
Diese nutzen wiederum die Tiere oder sie leben vom Tau, der
sich nachts auf den Blättern absetzt.
FOLGE 7: Am Himmel
Die Erdanziehungskraft hält die meisten Lebewesen auf
dem Boden. Einige Tiere haben jedoch diese Kraft überwunden
und können sich in die Luft schwingen. Sie können
ihren am Boden lebenden Feinden einfach davon fliegen oder
auf Nahrungssuche gehen. Doch nicht nur Vögel fliegen,
auch Frösche, Eidechsen und Eichhörnchen gleiten
durch die Lüfte.
FOLGE 8: In Flüssen und
Seen
Süßwasser, wie in Flüssen und Seen, beherbergt
eine große Anzahl von Lebewesen, die im Salzwasser der
Meere nicht leben könnten. David Attenborough besucht
weltweit Seen und Flüsse und folgt dem größten
Flusssystem der Erde – dem Amazonas. Er begegnet dabei
spektakulären Ansammlungen von Wasservögeln, kletternden
Schildkröten und riesigen Ottern.
FOLGE 9: Zwischen Wasser und
Land
Tiere und Pflanzen, die am Meer mit den Gezeiten leben, führen
ein doppeltes Leben, denn sie sind sowohl dem tosenden Wind
als auch dem Wasser ausgesetzt. Beides verformt ihren Lebensraum,
die Klippen. Auch Flüsse können das Land verändern,
indem sie das Ufer mit sich reißen. Für Lebewesen
heißt das, dass sie sehr anpassungsfähig sein müssen.
FOLGE 10: Inselwelten
Auf einsamen Inseln, die weit entfernt vom Festland sind,
entwickeln sich Tiere und Pflanzen anders weiter als ihre
Artgenossen auf den Kontinenten. Schildkröten werden
doppelt so groß, Warane wachsen zu Drachen heran und
Vögel verlieren ihre Flugfähigkeit. Inseln können
aber auch Schutzmöglichkeiten für Tiere sein, die
anderswo längst ausgestorben sind.
FOLGE 11: Im Meer
Unter der Wasseroberfläche ist es durch die Strahlen
der Sonne warm und hell, so dass unzählige Arten von
Fischen ideale Lebensbedingungen vorfinden. Ganz unten in
der Tiefe sieht das Leben jedoch ganz anders aus: Weil kein
Licht bis hier hinunter reicht, haben Fische Lampen entwickelt
oder sind blind und verlassen sich komplett auf ihre anderen
Sinne.
FOLGE 12: Die Macht des Menschen
Der Mensch dominiert die Erde, hat sie auf viele Arten verändert
und teilweise verschmutzt und vergiftet. Trotzdem haben Tiere
Wege gefunden, diese Lebensräume für sich zu erobern.
Tauben nisten nun in den Dächern der Häuser und
viele Säugetiere wagen sich in die Städte, weil
sie auf den Straßen Nahrung im Abfall der Menschen finden.
Produktion
Executive Producer Richard Brock
Series Producers Ned Kelly and Andrew Neal
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