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Das Leben der Vögel [OT: The Life of Birds] |
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Diese mehrteilige BBC Dokumentation vermittelt
alles Wissens- und Sehenswerte über eine der
erfolgreichsten Spezies auf unserer Erde.
David Attenborough ist einer der beliebtesten und
angesehensten Repräsentanten naturwissenschaftlicher
Sendungen. Die Lebensweise von Vögeln war das Hauptaugenmerk von David Attenborough, als er rund um den Globus reiste, von der
Arktis bis zur Antarktis. Seine 10-teilige Dokumentation
ist ein Fernsehereignis der ganz besonderen Art, für
das fast 300 Vogelarten gefilmt wurden.
Wohl noch nie haben Filme so ausführlich und umfassend
über Vögel berichtet. Insgesamt 42 verschiedene
Länder suchte Attenborough auf. Er trug die interessantesten
Beispiele zusammen, um von der Herkunft der Vögel,
ihrer Flugkunst, ihren Nahrungserwerb, die Verständigung
untereinander, die Partnersuche und der Aufzucht der
Jungen zu erzählen.
Die Bilder in modernster Videotechnik, "gepaart mit
dem großen Kenntnisreichtum und der besonderen Vorliebe
des Autors für die gefiederten Lebewesen, vermitteln
alles Wissens- und Sehenswerte über eine der erfolgreichsten
Species auf unserer Erde.
Dass die BBC für diese umfassende Naturdokumentation
keinen Aufwand scheute, hat gute Gründe: Es sind nicht
in erster Linie die großen Raubtiere oder die spektakulären
Jagd- und Fressszenen im Tierreich, welche die Zuschauer
am meisten faszinieren. Die meisten Menschen haben, wie
David Attenborough auch, eine besondere Vorliebe für
die Vögel
..."
FOLGE 1: Fliegen oder nicht
fliegen
In dieser Folge dreht sich alles um das Gefieder, das
Federkleid der Vögel. Es ist ein Meisterwerk des Designs
und der Technik in der Natur.
Federn sind der Schlüssel zur erfolgreichen Beherrschung
der Lüfte. Ohne sie wären die akrobatischen Flugkünste
der Vögel nicht möglich. Doch einige unter ihnen
haben den Himmel als Lebensraum preisgegeben und sich
erfolgreich als Erdbewohner behauptet, an Land oder zu
Wasser.
FOLGE 2: Die Meister der Lüfte
Für die meisten Vögel ist der schwierigste Teil
des Fluges der Start, wenn sie sich in die Lüfte erheben.
Auch die Landung erfolgt auf die unterschiedlichste Art.
In der Luft aber sind sie wahre Flugkünstler.
Wie aber können sich Vögel der Schwerkraft entziehen,
die andere Lebewesen so fest am Boden hält? Dieser
Frage geht Folge 2 nach.
Mit raffiniertem Technikeinsatz - beispielsweise das Auflösen
der Bewegungen in Superzeitlupe - gelingt es, die einzigartige
Flugkunst der Vögel sichtbar zu machen. Der Autor hebt
auch selbst ab. In einem Segelflugzeug erfährt er
am eigenen Leibe die Kräfte der Thermik.
FOLGE 3: Der unersättliche
Appetit
Vögel brauchen jede Menge Nahrung. Sie liefert den Treibstoff
zum Fliegen. Beim Nahrungserwerb erfüllen die zahnlosen
Vogelschnäbel viele Funktionen.
Die Evolution hat sie in sehr produktive Instrumente verwandelt.
In Größe und Form haben sich die Vogelschnäbel
ihren Aufgaben angepasst. So kommen Eichelhäher mühelos
mit einer Eichel zurecht, indem sie den Schnabel wie eine
Spitzhacke einsetzen. Stieglitze verwenden ihn sogar wie
eine Pinzette.
Am erstaunlichsten sind jedoch jene Vogelarten, die Werkzeuge
als Hilfsmittel zur Nahrungssuche benutzen. Galapagosfinken
holen mit Hilfe eines Kakteenstachels Maden aus dem Baumholz.
Und bestimmte Krähenarten tragen ihr Lieblingsstöckchen
immer bei sich, um mit ihm dicke, im Holz verborgene Larven
zu erbeuten.
FOLGE 4: Die Fleischfresser
In Neuseeland leben Papageien, die nicht nur Früchte
und Samen fressen. Sie haben es auch auf Fleisch abgesehen
- und wenn nötig, graben sie danach. Bartkäuze
hören
Geräusche von Lemmingen selbst unter einer 50 cm dicken
Schneedecke.
Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zeigen, dass Turmfalken
Farben sehen, die für das menschliche Auge unsichtbar
sind. Diese Fähigkeit kommt ihnen bei der Mausjagd
auf erstaunliche Weise zugute...
Diese und viele andere fleischfressende Vögel stellt
David Attenborough in dieser Folge vor. Weltweit beobachtet
er sie bei ihrer Nahrungssuche.
FOLGE 5: Die Fischfresser
Der größte Teil der Erdoberfläche ist von
Wasser bedeckt. So haben sich manche Vögel in ihrer
Entwicklung schön früh auf die "maritime" Futtersuche
spezialisiert.
Eigentlich vertragen sich Federn und Nässe nicht, denn
ein vollgesogenes Gefieder erschwert das Fliegen oder macht
es sogar unmöglich. Aber Vögel sind trotzdem wahre
Meister im Fischfang geworden. Sie angeln, harpunieren,
tauchen, schöpfen ab oder seihen das Wasser durch.
Manche - wie Pinguine - schwimmen sogar ganz unter Wasser.
Und David Attenborough zeigt wie manche Seevögel ihre "Unterwassernahrung"
sogar riechen können.
FOLGE 6: Signale & Gesänge
Die Nachtigall ist eine leidenschaftliche Sängerin.
Fast 300 verführerische Liebesweisen stehen auf ihrem
Repertoire. Aber nicht aus purer Lust schmettern Vögel
ihre Lieder: Gesang, ebenso ihr farbiges Federkleid sind
Mittel, um sich miteinander zu verständigen oder -
genau das Gegenteil - von der Bildfläche verschwinden
zu können.
Vögel werben, warnen, verjagen, beeindrucken und informieren
sich über Gesang und andere Signale. Die Laute, mit
denen sie kommunizieren, werden auf sehr unterschiedliche
Weise erzeugt. Und David Attenborough schafft es, sich
mit einem der größten Spechte der Welt zu "verständigen".
FOLGE 7: Partnerwahl
Auch im Vogelreich ist es schwierig, einen Partner zu finden.
Vogelmännchen müssen sich schon etwas einfallen
lassen, um auf diesem stark umkämpften Markt, als Sieger
hervorzugehen.
Um ihre Vorzüge zur Schau zu stellen, strengen sie sich
enorm an. Die einen verteilen Bestechungsgeschenke, andere
jubilieren und schmettern, was das Zeug hält. Da wird
wild gekämpft, getanzt und gehüpft, das Gefieder
gespreizt und mit leuchtenden Farben gelockt.
Bei den Blaubrustpiepraß pfeift sich der Anführer
Verbündete heran und gemeinsam legen sie eine artistische
Nummer hin, die jedem Zirkus Ehre macht. Aber nur der Anführer
wird den Lohn einheimsen. Der Auerhahn walzt dagegen alles
nieder, was sich ihm auf seinem Balzplatz entgegenstellt
- selbst David Attenborough wird umgerannt...
FOLGE 8: Das anspruchsvolle
Ei
Manche Vögel schaffen es, jahrelang in der Luft zu bleiben,
sich ihre Nahrung im Fluge zu holen. Aber eines können
sie nur an Land erledigen - das Eierlegen.
Wie entsteht ein Ei im Körper des Vogelweibchens? Wie
entstehen die Flecken und Farben auf den Eiern? Was müssen
Vögel alles tun, damit aus dem Ei ihre Nachkommen
schlüpfen?
- Darüber berichtet dieser Teil der Serie.
FOLGE 9: Elternsorgen
Im Vogelreich gibt es vorbildliche, aufopferungsvolle Eltern,
aber auch rechte Barbaren oder solche, wie die Kuckucke,
die schon ihre Eier zur Adoption freigeben.
Nach der Brut beginnt für die Vögel die Arbeit
erst richtig. Wochen-, oft monatelang müssen sie ihre
Küken
umsorgen und viele Strapazen in Kauf nehmen. So verschaffen
Störche in der Mittagshitze ihrem Nachwuchs Kühlung,
indem sie aus ihren Hälsen Wasser über die Jungen
regnen lassen. Wer dann zu nah steht, bekommt gleich eine
"Dusche ab".
FOLGE 10: Grenzgänger
Auf unserem Globus gibt es kaum einen Flecken Erde, den Vögel
nicht für sich erobert haben. Durch stetes Anpassen
konnten sie ihr Überleben in Gebieten sichern, die
sich durch Klimaschwankungen, Naturkatastrophen und die
Ausbreitung des Menschen ständig veränderten.
So müssen in
der arabischen Wüste Reiherläufer Temperaturen
von
über 40 Grad ertragen.
Viele Vogelarten sind durch Menschen ausgerottet worden,
andere wiederum schafften es, aus dem Zusammenleben Nutzen
zu ziehen. In Brasiliens Betonstadt Sao Paulo nisten Rabengeier
auf und an Hochhäusern, Krähen in Japan nutzen
gut befahrene Verkehrsstraßen, um sich mit Nahrung
zu versorgen...
Produktion
Written and presented by David Attenborough
Executive Producer Mike Salisbury
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