Diese BBC Dokumenation unternimmt eine fantastische
Expedition in die letzte wahre Wildnis auf unserem Planeten.
Winter in der Antarktis: Temperaturen von bis zu –70°C,
Sturmböen von mehr als 160 Stundenkilometern. Und doch
haben sich die Kaiserpinguine diese lebensfeindliche Jahreszeit
ausgesucht, um ihren Nachwuchs zu bekommen.
Ein gefährliches Spiel mit dem Tod: während der Vater das einzige
Ei auf seinen Füßen balanciert und in einer Speckfalte seines Körpers
vor der eisigen Kälte schützt, ist das Weibchen auf der langen Wanderung
zum Meer, um Nahrung zu fangen. Mehr als 80 Kilometer müssen die Vögel
durch Schneestürme und meist in völliger Dunkelheit zurücklegen.
Im Meer warten viele Gefahren auf die Weibchen: Seeleoparden patrouillieren
entlang der Eisschollen und lauern auf die geschwächten Vögel. Nicht
alle werde es schaffen. Und die, die Glück hatten? Vor ihnen liegt wieder
ein langer Marsch durch Eis und Schnee. Stoisch trotzen sie den harten Bedingungen – sie
sind wahre Kämpfernaturen.
In der Pinguinkolonie sind unterdessen die Küken geschlüpft. Väter
und Kinder leiden Hunger. Wenn es die Mütter nicht schaffen,
ist das meist der sichere Tod für die Küken und
oft auch für die Väter.
In spektakulären Bildern zeigt diese Dokumentation eine der emotionalsten
Geschichten im Tierreich und unternimmt eine fantastische Expedition in die
letzte wahre Wildnis auf unserem Planeten.
Produktion
Producers Mark Fletcher, Roger Webb
Series Editor Tim Martin