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Tiere unter Verdacht - Wer war der Mörder? [OT: Animal Crime Scene] |
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Diese mehrteilige BBC Dokumentation porträtiert in fünf Folgen die spannende Aufklärungsarbeit von „Mordfällen“ im Tierreich.
Jeder Mörder hinterlässt Spuren: ein Haar, die Spuren der Tatwaffe oder Fußabdrücke am Tatort des Verbrechens. Und auch jedes Opfer erzählt seine Geschichte – wenn man sie richtig deuten kann. Forensische Pathologen beschäftigen sich nur mit einer Frage: Wer ist der Mörder? Selbst wenn das Opfer aus dem Tierreich stammt - und auch die Täter Raubkatzen, Krokodile oder Haie sind.
"Tiere unter Verdacht" porträtiert in fünf Folgen die spannende Aufklärungsarbeit von „Mordfällen“ im Tierreich. Jeder einzelne Fall ist spannend wie ein Krimi – wenn Pathologen und Computerspezialisten mit Hilfe modernster forensischer Methoden versuchen, dem wahren Täter auf die Spur zu kommen.
Dabei geht das Wissenschaftler-Team genauso vor, wie bei einem Verbrechen, das von Menschenhand begangen wurde: Mit größter Genauigkeit und Schritt für Schritt suchen die Mediziner und Computertechniker nach winzigsten Spuren und Indizien. Sie observieren den Tatort und nehmen potenzielle Feinde des Opfers ins Visier – bis der Kreis um den mutmaßlichen Täter immer enger wird und der Mörder schließlich gefunden wird.
Jede noch so unbedeutende Spur wird gesichert, jedes Opfer im medizinischen Labor untersucht und obduziert, wenn es darum geht die Mordwaffe zu finden. Und auch das Motiv des Täters ist nicht immer so eindeutig, wie es zunächst scheint.
FOLGE 1 : Mord im Regenwald
Der Amazonas ist der Fundort des ersten Opfers. Ein Skelett ohne Kopf. Erst die Autopsie im Labor klärt die Identität des Opfers: ein Dreizehen-Faultier. Faultiere können sich perfekt tarnen und bewegungslos stundenlang an einem Platz verharren. Aber warum musste dieses Faultier trotzdem sterben? Den Großteil seines Lebens verbringt es in den Bäumen - und hier beginnt auch die Suche nach seinem Mörder. Am Tatort zurückgeblieben ist nur das Skelett – aber jeder Knochen erzählt eine kleine Geschichte - und Biss-Spuren engen den Kreis des Täters ein: ein Adler, eine Boa Konstriktor oder ein Jaguar kommen ohne Probleme auf die höchsten Bäume. Ein Adler ortet außerdem jede Veränderung der Körpertemperatur eines Lebewesens. Auch ein Faultier kühlt im Schlaf extrem ab - und Faultiere schlafen sehr häufig. Doch der Fundort des Skelettes war kein Adlerhorst, sondern der Waldboden. Ganz oben auf der Liste der Verdächtigen steht deshalb der Leopard – ein muskelbepackter Räuber mit messerscharfen Krallen und einem tödlichen Biss. Aber welches Detail wird den entscheidenden Hinweis geben, um den Mörder zu identifizieren?
FOLGE 2 : Mord in der Savanne
In Ostafrika ist man Jäger oder Gejagter - Täter oder Opfer. In dieser Umgebung findet der zweite Mord statt. Das Opfer: eine Thomsongazelle. Das besondere an diesem Fall ist, dass es sich bei der Gazelle um ein Jungtier handelt. Das erste, was Gazellen in freier Wildbahn lernen ist, ihre Beine zu gebrauchen - im afrikanischen Busch sind sie geboren um zu laufen. Doch das hat diesem Jungen offensichtlich nichts genützt. Normalerweise bleiben Gazellen-Junge in der Nähe des Muttertiers. Doch wo war die Mutter des Opfers zum Zeitpunkt des Verbrechens? Die Fußabdrücke und Blutspuren am Tatort verraten den Pathologen entscheidende Details und führen auf die Spur eines gefürchteten Killers. War sein Motiv purer Hunger? Im Mittelpunkt der Ermittlungen stehen die Hauptverdächtigen fest. Die gefährlichsten Raubtiere Afrikas: Leopard, Gepard und Schakal. Aber die Frage bleibt offen: Wer war diesmal der Mörder?
FOLGE 3 : Mord im Ozean
Nicht immer ist ein paradiesischer Strand so harmlos wie er scheint. Er ist auch die Grenze zwischen zwei gefährlichen Welten: An Land leben große Raubkatzen und noch größere Krokodile. Auf der anderen Seite ist das Meer - in ihm schwimmen Haie und Killerwale. An so einem Strand findet das Team das dritte Opfer: eine Grüne Meeresschildkröte. Schildkröten sind vom Aussterben bedroht und darum ist es besonders wichtig, ihren Tod aufzuklären. Um den Kreis der Täter so weit wie möglich einzugrenzen, ist es notwendig, das Leben des Opfers genau unter die Lupe zu nehmen: Wo hielt es sich auf, wer waren seine Artgenossen, wer seine Feinde? Meeresschildkröten werden bis zu 300 Kilo schwer und sind sehr gute Schwimmer - demnach haben sie nicht viele Feinde. Doch zu den wenigen Verdächtigen, die als Täter in Frage kommen zählen die gefürchtetsten Räuber der Meere: Haie und Killerwale. Aber war das Meer wirklich der Tatort oder war der Strand der Ort des Verbrechens?
FOLGE 4 : Mord im ewigen Eis
Ein eiskaltes Verbrechen mitten in der Arktis. Das Opfer: ein etwa zwei Jahre altes Rentier. Rentiere können ungeheure Geschwindigkeiten laufen - das macht es nicht leicht, sie zu erlegen. Alaska liegt immer unter einer Decke von Schnee und Eis und die Tiere, die hier leben, nutzen jede Gelegenheit, um zu töten. Auch diesmal handelt es sich nicht um einen Unfall, sondern um Mord - verübt von einem eiskalten Killer. Im Visier der Ermittlungen sind Eisbär und Wolf. Die Spuren am Tatort sprechen für sich: Die Fußabdrücke gehören zu einem Wolf. Aber dann finden die Spurensucher eine Feder im Schnee - direkt neben dem Opfer. Was hat das zu bedeuten? Und die wichtigste aller Fragen ist: Wie lange liegt das Rentier schon im Schnee? Sein Körper ist im ewigen Eis eingefroren, der natürliche Verwesungs-Prozess gestoppt. Ist der Mord womöglich vor sehr viel längerer Zeit geschehen?
FOLGE 5 : Mord im Outback
Der Mord der fünften und letzte Folge von "Tiere unter Verdacht " führt die Pathologen in den australischen Busch. Dürre, Waldbrände und Hochwasser haben die Tiere, die hier leben, zu extremen Überlebenskämpfern gemacht. Und zu gerissenen Killern. Nach einem Waldbrand kommt ein Opfer ans Licht: ein Känguru-Männchen. Die Spurensucher glauben nicht daran, dass es ein Opfer des Waldbrandes geworden ist. Doch wenn es Mord war, muss das Team alles über das Leben des Opfers erfahren, um den Kreis der potenziellen Mörder einzugrenzen. Die Autopsie im medizinischen Labor bringt neue Spuren ans Licht. Das bedeutendste Indiz: das rechte Bein des Opfers fehlt. War das die Tat eines Aasfressers - oder eines Killers? Auch eine Naturkatastrophe könnte die Ursache für den Tod gewesen sein. Doch ganz oben auf der Liste der Verdächtigen stehen noch immer Krokodil, Hund, Dingo - und diesmal sogar der gefährlichste Räuber von allen: der Mensch.
Produktion
Narrated by David Attenborough
(Blue Planet, The Life of Mammals)
Series Producer Hilary Jeffkins
(
Wildlife on One)
Executive Producer
Sara Ford
(Time Machine, Dragons Alive, Animal Camera)
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