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Wege des Lebens [OT: Journey of life] |
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Diese mehrteilige BBC Dokumentation zeigt die Evolution, die Entstehung und Entwicklung des Lebens auf unserem Planeten.
Die Erde war vor über 500 Millionen Jahren etwa so unwirtlich wie heute der Mars. Über Jahrmillionen hinweg eroberte das Leben zuerst die Ozeane, dann das Land und die Lüfte. Heute bevölkern den blauen Planeten unzählige Lebewesen, von Einzellern bis zu hochintelligenten Primaten, und sie alle sind bestens an die natürlichen Bedingungen ihrer Umgebung angepasst.
Wie kam es dazu? Wie konnten aus einer Einöde üppige Landschaften entstehen? Wie haben die Lebewesen ihre Umgebung verändert – und wie haben sie sich weiterentwickelt? In eindrücklichen Bildern und mit neusten Computergrafiken erzählt diese fünfteilige BBC-Serie von der Entstehung des Lebens auf der Erde.
FOLGE 1 : Die Eroberung der Meere
Die erste Folge der fünfteiligen BBC-Serie zeigt, wie das Leben im Wasser entstand.Ohne Wasser kein Leben: Die Ozeane waren schon immer eine Art Laboratorium für die Natur. Im Wasser nahm das Leben seinen Ursprung; hier wurde geprobt, verworfen, entwickelt und verfeinert. In diesem Laboratorium erwiesen sich nicht nur die acht Tentakel des Octopus als praktisch, sondern auch Extremitätenpaare als äusserst zukunftsträchtig – und dies schon vor Millionen Jahren. Deswegen verfügen Fische über symmetrisch angeordnete Flossenpaare und Menschen über jeweils ein Arm- und ein Beinpaar. Die erste Folge der Serie über die Evolution des Lebens auf unserem Planeten erzählt unter anderem, was wir mit dem Plattwurm gemeinsam haben, warum die Ammoniten ausgestorben sind, was es mit dem sechsten Sinn der Haie auf sich hat und wie es dazu kam, dass primitive Säugetiere auf der Suche nach Nahrung einst vom Land ins Wasser zurückkehrten und heute als Delfine wieder die Meere bewohnen.
FOLGE 2 : Die Eroberung des Festlandes
Die zweite Folge der fünfteiligen BBC-Serie begleitet die Tiere auf ihrem Evolutionsweg vom Wasser auf das Land.Die ersten Lebewesen, die sich ans Land wagten, waren Gliedertiere. Dank ihrem Panzer konnten sie ihr Gewicht tragen und waren vor dem Austrocknen geschützt. Die ältesten gefundenen Fossilien werden auf etwa 500 Millionen Jahre geschätzt. Vermutlich stammen sie von einem gigantischen Assel ähnlichen Tier, das mehr als 30 Zentimeter lang war und längst ausgestorben ist. Auch andere bizarre Lebewesen kommen in dieser zweiten Folge der BBC-Serie über die Evolution vor: zum Beispiel der Fledermausfisch, dessen Flossen sich zu eigentlichen Füssen umgewandelt haben, oder der Erdbeerfrosch, der sich besonders fürsorglich um seinen Nachwuchs kümmert. Wir erfahren zudem, wie sich die Reptilien allmählich vom Leben im Wasser emanzipierten und damit den Grundstein für die Ära der Dinosaurier legten, weshalb die Ameisen zu den erfolgreichsten Festlandbewohnern gehören und inwiefern unser Gehör mit den Kiefern der ersten Reptilien zusammenhängt.
FOLGE 3 : Die Eroberung der Lüfte
In der dritten Folge der fünfteiligen BBC-Serie schwingen sich die Tiere in die Lüfte. Der Vorfahre aller Vögel war ein gefiederter Saurier. Die Flügel ausbreiten und davonfliegen - davon kann der Mensch nur träumen, doch für zwei Drittel der heute lebenden Tiere ist es Realität. Die Flugfähigkeit erwies sich denn auch als einer der grössten Quantensprünge in der Evolution. Flügel haben sich allmählich entwickelt. Wahrscheinlich dienten sie anfangs zum Segeln oder zum Einfangen von Wärme. Die ersten aktiv fliegenden Insekten waren riesig, sie hatten eine Flügelspannweite von bis zu 70 Zentimetern und sahen aus wie Libellen. Die ältesten Fossilienfunde sind 320 Millionen Jahre alt. Rund 100 Millionen Jahre lang hatten die Insekten den Luftraum für sich. Dann begannen sich die Dinosaurier in die Lüfte zu schwingen. Die grössten Pterosaurier oder Flugsaurier hatten eine Flügelspannweite von 12 Metern. Doch nicht der Pterosaurus gilt als Urahne der Vögel, sondern eine andere Dinosaurierart, der Archäopteryx, von dem wir dank einem spektakulären Fossilienfund wissen, dass er Federn hatte. Während der Archäopteryx und der Pterosaurus mit den andern Dinosauriern ausstarben, haben die Vögel überlebt und im Lauf der Evolution mehr als 9000 Arten entwickelt, darunter wahre Flugkünstler wie die Mauersegler, die sich fliegend paaren und fliegend schlafen. Durch den dritten Teil der BBC-Serie über die Evolution flattern und schwirren zudem Kolibri, Fledermäuse, Schmetterlinge und vieles mehr.
FOLGE 4 : Lust und Frust des Zusammenlebens
Die vierte Folge der fünfteiligen BBC-Serie zeigt, wie die Tiere auf ihrem Evolutionsweg ihre Beziehungen entwickelten.Seit den Anfängen des Lebens auf unserem Planeten hat die Beziehung zwischen den Lebewesen die Evolution geprägt und angetrieben. Bei den Beziehungen innerhalb der gleichen Art ist das oberste Ziel die Arterhaltung, also die Fortpflanzung und der Schutz vor Feinden. Hier kommt die Beziehung zwischen Raubtier und Beute ins Spiel. Die meisten Lebewesen sind Jäger und Gejagte, und alle wollen sie überleben. Darwin sah diese ständige Konkurrenz, den ständigen Kampf aller Individuen innerhalb einer Art um die bestmögliche ökologische Anpassung und den Kampf zwischen den Arten als den eigentlichen Motor der Evolution. Die 4. Folge der BBC-Serie zeigt auf, was die Natur im Lauf der Jahrmillionen an Jagdtechniken, Verteidigungsstrategien und Schutzmechanismen entwickelt hat und welche Rolle Parasiten und Viren in der Evolution spielen. Natürlich kommt auch das Turteln und sich Paaren nicht zu kurz, ohne das keine Art fortbestehen könnte.
FOLGE 5
Die fünfte und letzte Folge der BBC-Serie über die Evolution widmet sich dem Menschen, jener Spezies also, welche heute die ganze Erde beherrscht. Warum ist unsere Art so erfolgreich gewesen? Ein Meilenstein in der Evolution war der aufrechte Gang. Dadurch waren die Hände der Frühmenschen frei für andere Dinge. Über die Jahrmillionen wurden sie immer geschickter und das Gehirn vergrösserte sich. Vor rund 200'000 Jahren haben unsere Vorfahren zu sprechen begonnen, was die Entwicklung von Kultur und Zivilisation beschleunigte. Doch Naturkatastrophen, wie gewaltige Vulkanausbrüche, dezimierten die Menschheit immer wieder. Dass die Gattung Mensch trotzdem überlebte, verdankt sie vor allem der Fähigkeit zusammen zu arbeiten und Ideen auszutauschen.
Produktion
Producers James Honeyborne, Tim Martin, Mark Flowers
Series Producer Miles Barton
Executive Producer Neil Nightingale
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