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Olympia der Tiere  [OT: Animal Games]

 

Mit einfallsreicher Tricktechnik präsentiert ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann die "Spitzensportler" des Tierreichs.

Ist der Gepard wirklich das schnellste Tier der Welt? Und wer hat beim Schwimmen und Gewichtheben die Schnauze oder den Schnabel vorn?

Der Gepard gilt als der schnellste Sprinter im Tierreich. Auf kurze Distanzen ist der Jäger der Savanne uneinholbar. Doch wie sieht es aus, wenn die Konkurrenten per Computeranimation der Größe des Geparden angeglichen werden? Wer hat dann Schnauze, Schnabel oder Fühler vorn? Eine knappe Woche vor Beginn der Olympischen Sommerspiele 2004 prämiert die Dokumentation die tierischen Spitzensportler in den Disziplinen 100-Meter-Lauf, Schwimmen, Gewichtheben, Schießen, Hoch- und Weitsprung.

Ein majestätischer Adler durchquert den Abendhimmel. Im Tiefflug schwebt er in das olympische Stadion und lässt einen brennenden Zweig fallen. Das Feuer ist entzündet, die 1. Olympischen Spiele der Tiere sind eröffnet.

Am Startblock für den 100-Meter-Lauf stehen Halsbandleguan, Froschwels, Rennkuckuck, Sandlaufkäfer, Kakerlake, Gepard und Antilope - die beiden Rivalen der afrikanischen Savanne natürlich durch einen Zaun voneinander getrennt, sicher ist sicher. Ein Pistolenkrebs gibt das Startzeichen. Der Gepard liegt zunächst vorn, aber er wird in kürzester Zeit vom Sandlaufkäfer überholt. Mit mehr als 320 Kilometern in der Stunde zieht das Krabbeltier lässig an der Großkatze vorbei. Um das Rennen gerecht zu machen, haben alle Tiere ungefähr die gleiche Größe - und da entwickeln Insekten durchschlagende Kräfte. Wer gewinnt den Sprint und was passiert bei einem Fehl-start? Der Gepard könnte unmöglich ein zweites Mal starten, denn er hat keine Puste mehr. Anders die Antilope. Sie verfügt über enorme Ausdauer. Aber genügt das für den Sieg in der Kurzstrecke? Oder gewinnt am Ende doch ein Außenseiter aus dem Reich der Insekten?

Mit einfallsreich eingesetzter Tricktechnik inszeniert John Downer seine OLYMPIADE DER TIERE als Begleitprogramm für die Olympischen Spiele 2004 und setzt neue Maßstäbe im Be-reich des modernen Tierfilms. Detailaufnahmen und Computeranimationen analysieren Strategien und Tricks der tierischen Olympioniken in sechs Disziplinen. Wie bei den wirklichen Olympischen Spielen werden Fakten über die Teilnehmer und die Rekorde der Vergangenheit auf digitalen Tafeln ins Bild eingeblendet. Alle Tricks werden natürlich in Super-Slow-Motion wiederholt und für die ganz knappen Entscheidungen gibt es das Foto-Finish. Präsentiert wird das BBC-Programm von ZDF-Sportchef Wolf-Dieter Poschmann und Sportmoderator Norbert König.

Produktion

Producer John Downer
Assistant Producers
Tilly Scott-Wilson, Philip Dalton
Executive Producer
Adam Kemp

 

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