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Mo, 27. Feb - 01:15 Uhr auf PHOENIX Die Geburt Europas
Mo, 27. Feb - 02:00 Uhr auf PHOENIX Europa unterm Eis
Mo, 27. Feb - 02:40 Uhr auf PHOENIX Die Zähmung Europas
Mo, 27. Feb - 03:25 Uhr auf PHOENIX Die Zukunft Europas
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Der Kontinent [OT: Wild Europe]
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Vierteilige BBC Dokumentation zur Natur- und Kulturgeschichte Europas
Europa ist ein Kontinent der Vielfalt und der Gegensätze. Subtropische mediterrane Küsten im Süden und arktische Tundren im Norden, imposante Gebirgslandschaften und uraltes Kulturland in den Niederungen, zudem urbane Ballungszentren und ausgedehnte Nadel- und Mischwälder. Mit heute 730 Millionen Bewohnern auf einer Fläche halb so groß wie Nordamerika ist Europa der dicht besiedeltste Kontinent der Erde. Ein buntes Spektrum von Völkern und Kulturen hat hier über die Zeit seine Heimat gefunden und Spuren hinterlassen.
Die vierteilige Reihe "Der Kontinent" ist als engagierte Koproduktion zwischen Europas besten Naturdokumentationsabteilungen der Fernsehsender ZDF, ORF und BBC entstanden. Sie zeichnet mit modernsten Kameratechniken, Computeranimationen, Realmodellen, Reenactments und einem Blitzgewitter brillianter Natur- und Landschaftsaufnahmen das Bild unseres Kontinents. Aus überraschenden Verknüpfungen uns heute bekannter Orte und Landmarken mit Schlüsselereignissen der Entstehungsgeschichte rücken ferne erdgeschichtliche Fakten und Alltagserfahrung eng zusammen.
Die Geburt Europas
PHOENIX - 27. Feb / 01:15 Uhr
Europa ist ein uralter Kontinent – die ersten Spuren reichen drei Milliarden Jahre zurück. Jahrmillionen hat es gedauert, bis sich Europa aus einem Puzzle von Einzelteilen zusammengefunden hat – eine wechselvolle, dramatische Geschichte, angetrieben von den Urgewalten des Planeten. Der Film geht zurück in eine Zeit, als dampfende Wälder, Wüsten und Ozeane sich dort ausbreiteten, wo heute unsere Metropolen liegen. Er zeigt den Aufstieg und Niedergang von Dinosauriern und taucht ein in Europas früheste Naturlandschaften.
Europa unterm Eis
PHOENIX - 27. Feb / 02:00 Uhr
Europa ist ein Kontinent, der aus feurigen Urgewalten geboren wurde, in glühender Wüste verdorrte, von Ozeanen überflutet wurde und in tropischen Sümpfen versank. Bis vor etwa zwei Millionen Jahre prägten vor allem die machtvollen geologischen Kräfte das Gesicht Europas. Doch dann übernahm eine neue Macht die Herrschaft: das Klima. Der Kontinent versank in Eis und Schnee. Auch dieses raue und gnadenlose Zeitalter hat seine Spuren hinterlassen.
Eine noch nie da gewesene Kombination von kosmischen und geologischen Ereignissen auf der Erde hatte einen extremen Klimawechsel ausgelöst und damit eine vollkommen neue Welt erschaffen. Weite Teile Europas wurden über lange Zeiträume Teile der Arktis. Eisige Orkane fegten über das Land, die Luft war schneidend kalt, minus 50 Grad und darunter.
Die Zähmung Europas
PHOENIX - 27. Feb / 02:40 Uhr
Vor 20.000 Jahren hatte Europa die Eiszeiten überstanden. Das Klima war nun mild wie nie zuvor und schaffte günstige Bedingungen. Sammler, Jäger, Bauern und Armeen nahmen Einfluss auf den Kontinent und veränderten das Land in nie gekannter Geschwindigkeit. Die Zivilisation war unwiderruflich auf dem Vormarsch. In ehemaliger Wildnis schaffte sie Felder und Fabriken. Europas ungezähmte Natur fand ihr Ende.
Vor rund 8000 Jahren begann im Osten des Kontinents eine Revolution: Bauern aus Mesopotamien, einer der Wiegen der Zivilisation, breiteten sich aus. Sie zogen von Insel zu Insel, von Küste zu Küste, immer auf der Suche nach fruchtbarem Land. In nur wenigen Jahrtausenden erreichten sie den Atlantik. Die Landwirtschaft der Jungsteinzeit veränderte Europa radikal: Aus undurchdringlichen Urwäldern wurden immer größere Flächen Ackerland. Hunderte von Wildpflanzenarten wichen wenigen Kulturpflanzen: Emmer-Weizen, Gerste, Hafer und Ölbaum. Hundertmal mehr Menschen konnten von der Landwirtschaft leben als von der Jagd. Es gab Nahrungsvorräte und die Menschen wurden sesshaft.
Die Zukunft Europas
PHOENIX - 27. Feb / 03:25 Uhr
Europa im dritten Jahrtausend. 730 Millionen Menschen nehmen Einfluss auf den Kontinent. Mensch und Natur finden neue Wege der Koexistenz. Nach einer wechselvollen Geschichte, begonnen vor drei Milliarden Jahren, gehen die Veränderungen seit dem 20. Jahrhundert so rasant voran wie niemals zuvor. Neue Technologien, neue Einwanderer und neue Anstrengungen, verlorengegangene Natur zurückzubringen, prägen unsere Zeit. In Folge 4 der Reihe begeben sich die Filmemacher auf die Spuren der Wildnis, mitten im am dichtesten besiedelten Kontinent der Welt.
Europa ist heute ein größtenteils urbaner Kontinent. Fast alles Land ist von Menschen kontrolliertes Kultur- und Wirtschaftsland. Und doch geht es ökologisch gesehen unserem Kontinent besser als vermutet. Die Natur Europas hat in ihrer jüngsten Geschichte nicht nur die industrielle Revolution und zwei Weltkriege überstanden, sie erobert sich mittlerweile überall neues Terrain und verlorengegangene Regionen zurück.
Produktion
Producers Ian Gray, Mary Colwell
Series Producers Patrick Morris, Klaus Feichtenberger
Executive Producers Walter Koehler, Neil Nightingale
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