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Leben im arktischen Eis [OT: A Boy Among Polar Bears] |
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Diese BBC Dokumentation begleitet die Inuitjäger Olayuk und Andrew ein Jahr lang durch die Arktis.
Die Arktis ist eine der lebensfeindlichsten Regionen der Erde. Nicht
nur die Tiere haben sich an das harte Klima angepasst. Auch für
die Inuit, die Ureinwohner des hohen Nordens, ist die weiße Wüste
seit mehr als 2000 Jahren die Heimat. Ihr erstaunliches Wissen um die
Lebensweise der arktischen Tiere und ihre ausgefeilten, traditionellen
Jagdstrategien ermöglichen es den Inuit, hier zu überleben.
Olayuk und Andrew haben sich das seit Jahrhunderten von Jäger zu
Jäger überlieferte Wissen bewahrt. Sie lesen Fährten
im Schnee, deuten Wind und Wolken, um sicher durch die endlose Weite
zu wandern und den Tieren nachzuspüren.
Wenn sich im Winter die Dunkelheit wie ein Schleier über die Arktis
legt, eisige Stürme toben und Eisbären hungrig um die Iglus
ziehen, bleiben die Jäger daheim. Sie singen alte Lieder, schnitzen
Figuren ins Eis und erzählen sich Geschichten aus vergangenen Zeiten.
Doch sobald die Tage länger werden, gehen Olayuk und Andrew auf
die Jagd. Auf der Suche nach den Atemlöchern der Seehunde unternehmen
sie anstrengende Wanderungen über das Packeis.
Die Robben müssen immer wieder hierher kommen, um Luft zu holen.
An diesen von ihnen selbst offen gehaltenen Stellen tauchen sie regelmäßig
auf. Mit großer Geschicklichkeit gelingt es den Männern,
dass die Tiere sie für Artgenossen halten und sich ohne Furcht
nähern. Ein fataler Fehler. Für jedes Tier der Arktis haben
die Inuit eine eigene Jagdstrategie: Sie wissen, wo sich die weißen
Belugas aufhalten, wo sie den Narwal finden, kennen die Wege der Karibus
und die Rastplätze der Walrosse.
Der Film begleitet die Inuitjäger Olayuk und Andrew ein Jahr lang
durch die Arktis. Mit den Augen der Inuit erfährt der Zuschauer
viel Neues über einen einzigartigen Naturraum und seine hochspezialisierten
Bewohner.
Produktion
Producer
Hugh Miles
Series Editor
Tim Martin
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