Bookmark and Share

Das Innenleben der Tiere  [OT: Animals - The Inside Story ]

 

Alternativtitel: "Geniale Maschinen - Die Körper der Tiere"

Diese dreiteilige Reihe erlaubt dem Zuschauer mit aufwendigen Computeranimationen einen Blick in das Innere der Tiere.

Spektakuläre Bilder veranschaulichen, durch welche physiologischen Strukturen und Funktionen ihre erstaunlichen Leistungen möglich werden.


FOLGE 1: Der Kampf ums Überleben

Hunger ist eine der Triebfedern beim Kampf ums Überleben und eine tägliche Herausforderung für Jäger und Gejagte. Was geschieht dabei im Körper der Tiere? Welche Vorgänge laufen zum Beispiel im Gehirn eines hungrigen Tigers beim Anblick einer potentiellen Beute ab? Wie bewegt sich sein Körper beim Angriff und was hat ein gejagter Hirsch diesem Kraftpaket entgegenzusetzen?

Der Wanderfalke jagt seine Beute, eine Taube, im Sturzflug. Bei über 300 Stundenkilometern ist das Atmen ein Problem. Seine raffiniert gestalteten Nasenlöcher bremsen jedoch den hart anprallenden Luftstrom ab und leiten ihn sanft zu den Atemwegen weiter. Der Rautenpython jagt nicht, sondern wartet auf Beute. Dabei kann er zwei Jahre ohne Mahlzeit überleben. Seinen Stoffwechsel legt er solange still. Wenn endlich Beute vorbeikommt, reaktivieren die letzten Energiereserven die Riesenschlange. Das Opfer hat keine Chance.

Der Blauwal ist mit fast 30 Metern Länge das gewaltigste Tier auf Erden und ernährt sich von gerade sechs Zentimeter großen Krebsen. Riesige Schwärme dieser Krillkrebse zusammen mit Unmengen von Wasser lässt er sich in seine gewaltige Mundhöhle spülen. Wie gelingt es, das Wasser wieder los zu werden, die Krebstierchen zu sammeln und Richtung Speiseröhre zu befördern? Packende Bilder aus einer ganz neuen Perspektive.


FOLGE 2: Neues Leben

Jedes Lebewesen auf Erden hat das Bestreben, neues Leben hervorzubringen und so seine Gene an die nächste Generation weiterzugeben. Im zweiten Teil der Reihe zeigt der Blick ins Innere einer Elefantenkuh hautnah die Entwicklung ihres Babys von der Befruchtung und sein Wachstum im Mutterleib bis zur Geburt. Kaiserpinguine sorgen an einem der unwirtlichsten Plätze der Erde, in der eisigen Antarktis, für Nachkommen. Aufwendige Animationen verdeutlichen die Entstehung des Embryos, die Bildung der Eischale und die Entwicklung des Jungen.

Solange die erschöpfte Pinguinmutter nach der Eiablage zwei Monate auf Nahrungssuche ist, übernimmt der Vater in seiner Bauchfalte die Brutpflege des Eies. Schmetterlinge hingegen investieren gar keine Zeit in ihre Nachkommenschaft. Die Eier bleiben nach dem Legen sich selbst überlassen. Wer als Ei oder Raupe den Fressfeinden entkommt, erlebt die Metamorphose, die wunderbare totale Verwandlung von der Raupe zum anmutigen Schmetterling. Faszinierende Bilder veranschaulichen diesen einzigartigen Vorgang.


FOLGE 3: Leben in Extremen

Unsere Erde ist von extremen Lebensräumen mit Hitze und Kälte, dünner Luft und hohem Druck geprägt. Selbst dort, wo uns Menschen eine Existenz unmöglich erscheint, leben Tiere. Warum nehmen sie ein Dasein unter solchen Bedingungen auf sich und wie schützt ihr Körper die Tiere in kritischen Momenten? Der letzte Teil der Reihe liefert dazu spannende Bilder. Der Pottwal erreicht bei seinen Tauchjagden eine Tiefe von 2.000 Metern. Ein spezielles Protein in den Muskeln zum effektiven Speichern von Sauerstoff und ein flexibler Brustkorb ermöglichen den Aufenthalt in diesen Tiefen mit enorm hohem Druck.

Eisbären dagegen brauchen Mittel gegen die arktische Kälte. Die Haare des dichten Fells sind hohl und umhüllen das Tier durch die darin eingeschlossene Luft wie mit einer Daunenjacke. Eine dicke Fettschicht liefert der Eisbärin genügend Energie, sieben eisige Monate in einer Schneehöhle schlafend ohne Nahrung zu verbringen und dabei auch noch Junge auf die Welt zu bringen und zu säugen. Aber auch extreme Hitze bei Wassermangel kann gefährlich werden. Kamele kommen durch besondere Blutkörperchen und ihre Nase, die beim Atmen Feuchtigkeitsverluste verhindert, mit solchen Verhältnissen bestens zurecht.

Produktion

Producers Gavin Maxwell, Karen Partridge, Tim Scoones
Series Producer Sarah Pitt
(Cradle to Grave,The Mysteries of Whales,The Magic of Dolphins)
Executive Producer Mike Gunton


 

<< Zurück

 
Mehr Sendungen zum Thema "Tierforschung":


Wolfsrudel - Rivalen der Wildnis

Animal Camera

Der masturbierte Elefant – Artenschutz ohne Tabus

 
 

© 2012 BBC Worldwide Ltd. All rights reserved. The BBC Germany word marks and logos are trademarks of BBC Worldwide Limited | BBC Worldwide Germany GmbH - Cologne