Diese BBC Exklusiv Dokumentation
setzt sich mit den Spätfolgen eines fatalen Unglücks auseinander.
1989 passierte eines der schrecklichsten Dinge, die man sich als Flugpassagier vorstellen kann: Eine voll besetzte Boeing 737 krachte auf eine der am meisten befahrenen Autobahnen Englands. AUF KOLLISIONSKURS setzt sich mit den Spätfolgen eines fatalen Unglücks auseinander. Wie haben die Überlebenden dieser Bruchlandung die Katastrophe verkraftet? Der Film rekonstruiert auf Grund von Zeugenaussagen die letzten Momente vor dem Crash und die Überlebenden und Augenzeugen berichten in bewegenden Interviews über die schrecklichsten Momente ihres Lebens ...
Der Flug 092 der British Midland Airways (BMA) startet am 8. Januar 1989 um 19.52 Uhr vom Londoner Flughafen Heathrow in Richtung Belfast. Nur 13 Minuten später meldete die Besatzung starke Vibrationen in der Maschine und Brandgeruch im Cockpit. Der Pilot vermutete, dass eines
der Triebwerke Feuer gefangen hatte, und beging einen fatalen Fehler: er schaltete das funktionierende Triebwerk 2 statt des defekten aus.
Die Crew hatte nun keine andere Wahl mehr, als eine Notlandung auf dem nahegelegenen Flughafen von East Midlands durchzuführen. Aber auf einer Höhe von 270 Metern sank die verbliebene Motorenleistungen so erheblich, dass die Boeing schließlich direkt neben der Autobahn abstürzte. 47 Menschen starben. Immerhin 79 der 126 Passagiere konnten gerettet werden, und auch die acht Besatzungsmitglieder überlebten das Unglück. Das ist ihre Geschichte, und wie sie diese Bruchlandung körperlich wie seelisch verkrafteten.