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FOLGE 19: Typisch Mädchen, typisch Junge

Noch vor wenigen Generationen waren die Rollen von Mann und Frau ganz eindeutig verteilt: Der Mann hatte für den Unterhalt der Familie zu sorgen, während sich die Frau um den Haushalt und die Kinder kümmerte. Ist diese Einteilung nun anerzogen, oder liegt sie zumindest teilweise an unseren Genen? Die erste Folge der sechsten Staffel von KINDER UNSERER ZEIT mit dem Titel Typisch Mädchen, typisch Junge hinterfragt, wie es bei den Kleinen um die alten Geschlechterrollen bestellt ist. Rhianna, zum Beispiel, erlebt wie ihre Mutter die Familie ernährt und im positiven Sinn die „treibende Kraft“ im Haus ist. Doch kann die Siebenjährige das mit ihrer Wahrnehmung von Frauen, die ihr die Medien übermitteln, vereinbaren? Anders als ihre Mutter definiert sie sich bereits jetzt stark über ihr Aussehen und findet sich „viel zu fett“. Bei den Jungen zeigt sich die Rollenverteilung vor allem in der Schule. Im Durchschnitt liegen ihre Leistungen deutlich unter denen der Mädchen.


FOLGE 20: Klein und gestresst

Eigentlich möchten wir, dass unsere Kinder sorgenfrei aufwachsen und versuchen jede Art von Stress von ihnen fernzuhalten. Aber wie gehen Achtjährige mit Druck in der Schule, der Angst vor ruppigen Mitschülern und schweren Krankheiten um?

In der zweiten Folge der sechsten Staffel mit dem Titel Klein und gestresst untersucht Professor Robert Winston, wie die Kinder mit Stress umgehen. Bereitet sie diese frühe Belastung auf die Probleme in ihrem späteren Leben vor – oder sorgen sie im Gegenteil dafür, dass aus den Kindern Erwachsene mit psychischen Erkrankungen werden?

Für den kleinen Taliesin aus Essex ist jeder Schultag die reinste Hölle: Er hat Angst vor seinen Mitschülern, für die er zum „Prügelknaben“ geworden ist. Auch seine Mutter wurde von anderen Kindern schlecht behandelt. Jetzt steht sie vor der Frage, was sie tun kann um ihrem Sohn zu helfen. Ganz anders ist es bei Eve, ihre Weltsicht ist besonders positiv. Trotzdem hat sie mit enormem Druck zu kämpfen Ihre Mutter leidet an Krebs – eine Erkenntnis, die für die Achtjährige ein echter Schock war. Wie lernt sie, damit umzugehen?


FOLGE 21: Alltag mit acht

Wenn man den Medien glauben schenkt, ist die Kindheit heute von allen Seiten bedroht. Die Kinder seien unglücklich, faul, süchtig nach Videospielen und absolut unerzogen. Doch steht es wirklich so schlecht um unsere Kinder?

In der dritten Folge der sechsten Staffel unternimmt Professor Winston ein besonderes Experiment: Er will einen 24-Stunden-Überblick aus dem Leben einiger Kinder liefern, die seit dem Jahr 2000 gefilmt werden. Dabei untersucht er auch deren Fernsehkonsum und möchte klären, warum Kinder heute nicht mehr draußen spielen können. Ist es vielleicht längst zu gefährlich geworden?

Um etwas Klarheit ins Bild zu bringen, filmte die Crew um Professor Winston sechs Familien 24 Stunden lang. Egal, wo sie auch waren und was sie taten. Der Tag beginnt um 6.45 Uhr in der sanften Hügellandschaft der Yorkshire Dales. Hier wohnt William, der Sohn eines Tierarztes. Und er endet in Südengland am Ärmelkanal, wo der kleine Paris von seiner körperbehinderten Mutter ins Bett gebracht wird. Dazwischen liegen sechs Lebenswelten mit ihren kleinen und großen Dramen und all den Herausforderungen, die den Alltag von Achtjährigen ausmachen…

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