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FOLGE 15: Glücksmomente

Glückliche Menschen leben länger. Eine simple Tatsache, deren Umsetzung jedoch einfacher klingt, als sie ist. Kann man Glücklichsein erlernen oder liegt diese Fähigkeit bereits in unseren Genen?

Diese Folge versucht herauszufinden, was unsere Kinder wirklich glücklich macht und in wie weit sich die Lebenseinstellung der Eltern auf die Launen der Kinder auswirkt. Forscher glauben, nun den Ort lokalisiert zu haben, an dem Glücksgefühle entstehen: eine Region in unserem Gehirn, die sehr sensibel auf emotionale Empfindungen reagiert, der so genannte präfrontale Cortex. Bei Optimisten und Pessimisten lösen ähnliche Gefühle hier unterschiedliche Reaktionen aus. Erstaunlich ist, dass in fast allen Fällen die Reaktionen von Mutter und Kind übereinstimmen. Also kann man Glück nicht lernen?

Dagegen sprechen jedoch die Ausnahmen, die wir live miterleben. Jamie Craven zum Beispiel: Unter all unseren Kindern ist er das glücklichste von allen. Er lacht fast rund um die Uhr. Seine Mutter hingegen ist eine wahre Pessimistin und überhaupt nicht zufrieden mit ihrer Rolle als Familienmutter. Zudem ist Jamie vor zwei Jahren an Diabetis erkrankt. Was also ist sein Geheimrezept zum Glück?
Jamie liebt es, mit dem Fahrrad die Pisten entlang zu brettern, auf dem Trampolin zu springen oder in der Gegend herumzutollen. Ein einfacher Fakt: Bewegung kurbelt die Produktion von Endorphinen an, welche uns wiederum ein Gefühl von Euphorie und Freude verleihen. Doch was ist mit den Kindern, die den Tag vor dem Fernseher verbringen?


FOLGE 16: Geschwisterliebe

Geschwister – Wir lieben sie abgöttisch und im nächsten Moment könnten wir ihnen die Augen auskratzen. Die Beziehung zu ihnen ist vermutlich die längste und intensivste, die wir in unserem Leben je haben werden. Darum zeigt diese Folge, dass der Einfluss von Geschwistern auf unsere Entwicklung vielleicht viel wichtiger ist, als der von Mutter und Vater. Doch selbst wenn Geschwister zusammen, mit beiden Elternteilen und in der gleichen Umgebung aufwachsen, sind sie häufig sehr verschieden. Einige sind engste Freunde, andere die größten Rivalen. Was beeinflusst das Verhältnis zu unseren Geschwistern?

Diese Frage entscheidet sich bei einem einfachen Experiment: Ein Geschwisterkind bekommt einen Schokoladenkeks, das andere nur eine winzige Salzbrezel ... Welches Geschwisterkind teilt den Keks, welches behält ihn für sich? Auch den Eltern fällt es nicht immer leicht, ihren Kindern die gleiche Aufmerksamkeit zu widmen. Aber müssen sie das überhaupt oder ist es besser, sich nach dem jeweiligen Temperament der Kinder zu richten? Nicht selten kommt es dann zu neidischen Streitereien, die oft auch in Handgreiflichkeiten ausarten. Wissenschaftler vermuten sogar, dass die Aggressivität, die ein Kind durch seine Geschwister erfährt, schwerwiegende Auswirkungen auf sein späteres Gewaltverhalten haben kann.

Doch es gibt auch Kinder, die ohne Geschwister aufwachsen. Wie die sechsjährige Het Shah. Obwohl sie mit beiden Eltern und ihren Großeltern zusammenwohnt, spielt Het doch meistens allein – aber fühlt sie sich auch einsam? Wenn Het auf andere Kinder trifft, ist sie alles andere als glücklich, mag nicht teilen und will stets den Ton angeben. Ist das ein typisches Zeichen für verwöhnte Einzelkinder oder gibt es andere Gründe für Hets Verhalten?


FOLGE 17: Richtig oder Falsch?

Lügen und betrügen ist falsch – Jeder würde dieser Aussage wohl sofort zustimmen. Und doch stellt die Fähigkeit, zu lügen einen wichtigen Entwicklungsschritt im Leben eines Kindes dar. Schon früh kennen Kinder den Unterschied zwischen dem, was richtig und dem, was falsch ist.

Doch woher nehmen Kinder ihr Verständnis von moralischen Werten? Woher wissen sie, was gut und was schlecht ist? In RICHTIG ODER FALSCH? werden Kinder in Situationen gebracht, in denen sie lügen oder betrügen könnten, in denen sie also entscheiden müssen, ob etwas richtig oder falsch ist. Ist es schlimmer, ein Glas mit Absicht zu zerschmeißen, oder sechs Stück aus Versehen fallen zu lassen? Die meisten der Sechsjährigen kennen bereits genau den Unterschied zwischen dem Stibitzen von Bonbons und dem Quasseln im Unterricht, zwischen einer vergessenen Entschuldigung und der Misshandlung des Haustieres. Es gibt Kinder, die über einen besonders ausgeprägten Gerechtigkeitssinn verfügen. So wie Nathan, der schon mit seinen sechs Jahren in der Schule als Moralapostel und Verfechter der Regeln gilt. Sein Vater ist praktizierender Buddhist und auch Nathan nimmt am Glauben seines Vaters teil. Helfen uns religiöse Werte in einer Zeit, in der der gesellschaftliche Zusammenhalt mehr und mehr zerfällt, moralische und soziale Werte aufrechtzuerhalten? Erstaunlicherweise zeigt sich, dass Kinder oftmals ein weit tieferes moralisches Verständnis besitzen als ihre Eltern. So verschieden die Werte der Familien auch sind, so unterschiedlich ihr religiöser Glaube ist, so wollen doch alle ihren Kindern besonders eines mit auf den Weg geben: den Respekt vor anderen Menschen.

Immer wieder hört man heute, dass es mit den gesellschaftlichen Werten bergab geht – in der Folge RICHTIG ODER FALSCH? lässt sich beobachten, dass unsere Kinder von diesem Pessimismus nichts verspüren lassen.


FOLGE 18: Mut zum Lernen


Erfolg – Jeder von uns hätte ihn gern, doch gibt es ein sicheres Rezept für Erfolge? Die Folge ist dieser Frage auf der Spur. Welche Fähigkeiten bringen uns nach vorn und was hindert uns daran, neues auszuprobieren? Eine unserer wichtigsten Eigenschaften ist es, sich neue Fähigkeiten und neues Wissen anzueignen – unser Gehirn ist eine regelrechte „Lernmaschine“ , immer dazu bereit, neues aufzunehmen und weiterzulernen. Doch warum fällt es dem einen leichter, ein Instrument zu erlernen, während der andere in Mathe immer eine Eins hat? Warum lernen wir in bestimmten Etappen in unserem Leben schneller als in anderen? Die wichtigste Voraussetzung zum Lernen ist unsere Motivation, das Selbstvertrauen, neues zu wagen und der Mut, Risiken einzugehen. Und genau diese Haltung bekommen schon unsere Kinder von ihren Eltern mit auf den Weg – oder eben nicht ... In dieser Folge werden unsere Familien in ausgeklügelten Experimenten auf sieben Fähigkeiten getestet, die uns zum Erfolg führen können: musikalisches Gehör, logisches Denkvermögen, Einfühlungs-, und Erinnerungsvermögen, Kreativität, Körperbeherrschung sowie räumliches Vorstellungsvermögen.

Auch wenn der ein oder andere größere Schwierigkeiten mit der einen und keinerlei Probleme mit der anderen Fähigkeit hat, sind wir doch alle in der Lage, unsere Fähigkeiten stetig zu verbessern. Gerade bei Kindern geht dieser Lernprozess noch sehr schnell.

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