FOLGE 8: Geborene Helden
Die Folge zeigt die Welt der inzwischen vier Jahre alten Kinder. Die meisten von ihnen gehen mittlerweile in Kindergärten – und somit haben sie eine der ersten und schwersten Hürden zu meistern: wie gewinnt man Freunde?
Diese soziale Fähigkeit ist besonders wichtig – und in diesem Alter entscheidet sich möglicherweise, ob man später leicht Anschluß findet, oder eher ein Einzelgänger wird. Überraschenderweise können schon die Kleinsten ihren Gegenüber ziemlich schnell einschätzen: sie wissen genau, wen sie mögen, mit wem es Spaß macht zu spielen, und wen sie gerne zum Freund haben möchten. Ein Fototest in den Kindergärten liefert den eindeutigen Beweis, dass Kinder im Kindergarten oft ganz anders eingeschätzt werden als zu Hause, und sich dort auch ganz anders verhalten können. Professor Winston entdeckt dabei auch, dass Kinder mit Humor schon im Kindesalter ziemlich beliebt sein können ...
FOLGE 9: Die Sprache des Erfolges
In Die Sprache des Erfolges beobachtet Professor Robert Winston wie Kinder Sprache entwickeln und verstehen lernen. Die Fähigkeit zur Kommunikation ist einer der Grundpfeiler der menschlichen Zivilisation. Sich anderen mitzuteilen ist eine der wichtigsten Kulturtechniken – und in der Regel arbeiten wir ein ganzes Leben lang daran, dass wir verstanden werden. In ihrem Alter verstehen die Kinder bereits rund 1.500 Wörter von den geschätzten 20.000, die ein Mensch in seinem Leben lernt. Aber Kommunikation ist zu einem guten Teil auch Körpersprache – und Kinder, mit einer fremden Muttersprache können über ihre Körpersprache einiges kompensieren. In einem Experiment testet Professor Winston auch die Körpersprache der Eltern um zu sehen, ob sich diese auf die Kinder übertragen hat – und was das für die Zukunft der Vierjährigen bedeutet. Tyrese Hakeem zum Beispiel ist erblich belastet. Seine Mutter Marie hat große Pläne für ihn, - und eine große Sorge: denn sie selbst leidet unter Legasthenie – und damit ist die Wahrscheinlichkeit 50:50, dass ihr Kind auch unter der Lese und Rechtschreibschwäche leiden wird. Eine Computer-Tomographie bestätigt die Befürchtungen – aber welche Konsequenzen hat das tatsächlich für Tyrese...?
FOLGE 10: Das Geheimnis des Ichs
Das Geheimnis des Ichs setzt sich mit dem Selbstvertrauen der Kinder auseinander. Selbstvertrauen ist der Schlüssel zu Glück und Erfolg im späteren Leben. Aber wir werden damit nicht geboren – sondern wir müssen es langsam aufbauen. Ein Kind, das niemals gelobt wird, ist irgendwann demotiviert und sein Selbstvertrauen ist angeknackst. Ein Kind, das gefördert wird, und das zu hören bekommt, dass es geschickt ist und seine Sache gut macht, wird hingegen eher gesundes Selbstvertrauen entwickeln. Das gilt Zuhause ebenso wie in den Peer-Groups mit anderen Kindern. Parys Lapper zum Beispiel, bekommt von seiner Mutter alles was er braucht. Alison ist Künstlerin und von Geburt an schwer behindert, aber mit ihrem Sohn ist sie trotzdem ständig unterwegs. Die beiden sind in Paris, wo Alison Modell steht – und der Vierjährige wird nicht nur aus rein pragmatischen Gründen zur Eigenständigkeit erzogen, sondern wird in seinem Selbstvertrauen von seiner Mutter stark gefördert. Parys steht mit seinem starken Charakter seiner Mutter kaum nach. Aber nicht alle finden den Umgang mit dem selbstbewußten Jungen so einfach ...